Rundschau 7000 Flugbegleiter für die Lufthansa 777-9 und Wow - ein Schuldenberg

7000 Flugbegleiter jährlich will Lufthansa mit einem neuen Gerät für die Triple Seven schulen. Derweil wird klar, wie groß das finanzielle Desaster bei Wow Air war. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau des Tages.

Eine A330 der Wow Air. © AirTeamImages.com / Anthony Guerra

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Lufthansa Aviation Training schafft einen Cabin Emergency Evacuation Trainer (CEET) für die Boeing 777-9 an, teilt das Unternehmen mit. Nach der kompletten Einflottung bei Lufthansa werde man jährlich gut 7000 Flugbegleiter für das neue Muster schulen.

Die Umweltorganisation Greenpeace hält es nicht für möglich, die Umweltfolgen des Flugverkehrs allein mit Kompensationszahlungen zu lindern. Um die "unverantwortlichen Wachstumsraten" im Flugverkehr schnell zu bremsen, müsse Kerosin besteuert werden, verlangt Greenpeace.

Die Bahnstrecke zwischen Frankfurter Hauptbahnhof und Flughafen wird wegen eines Softwareupdates in Stellwerken vom 25. Oktober um 19:30 Uhr bis zum 26. Oktober um 14:30 Uhr gesperrt.

Am "Euro-Airport" Basel-Mulhouse wird nun auch auf der schweizerischen Seite eine Zone eingerichtet, in der 20 Minuten umsonst geparkt werden kann, berichtet "bz". Die 250 Parkplätze umfassende Zone solle helfen, die häufigen Staus und das Gedränge zu vermindern.

Das schreiben die Anderen

Der im März in die Pleite gerutschte isländische Low Cost Carrier Wow Air hat einen Schuldenberg von knapp einer Milliarde Euro hinterlassen. Die größten Gläubiger sind Leasinggeber, schreibt "reisetopia.de".

Kerosin ist einer der größten Kostenblöcke für Luftverkehrsunternehmen. Auch ohne staatliche Eingriffe ist es deshalb seit Langem für die Branche eine Selbstverständlichkeit, die Treibstoffeffizienz der Flugzeuge zu steigern und den CO2-Ausstoß zu minimieren, analysiert die"Welt".

Chinesische Investoren haben ein Auge auf den Flugplatz Lahr geworfen, der über eine 3000 Meter lange Piste verfügt und auf der rechten Rheinseite zwischen Freiburg und Straßburg liegt. Im Gespräch ist ein Kaufpreis von 200 Millionen Euro, berichtet die "Lahrer Zeitung".

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Von: airliners.de

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