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Ein Mitarbeiter des Flugzeugbauers Airbus. © dpa / Loic Venance/AFP

Das wegen der Corona-Krise gestartete Programm zum freiwilligen Ausscheiden beim Flugzeughersteller Airbus scheint Anklang zu finden. "Es sind mehr als 1000 Beschäftigte auf Finkenwerder, in Stade, Bremen und Buxtehude, die die Airbus Operations GmbH über diesen Weg verlassen haben", sagte der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Region Hamburg, Emanuel Glass, dem "Hamburger Abendblatt".

Viele Kolleginnen und Kollegen nähmen das Angebot freiwillig an und sähen für sich eine neue Perspektive außerhalb von Airbus.

15.000 Jobs sollten abgebaut werden

Airbus hatte im Juli angekündigt, wegen der Corona-Pandemie weltweit 15.000 der mehr als 130.000 Stellen abzubauen. Von den 5100 in Deutschland betroffenen Jobs befinden sich rund 3200 im Norden - wobei der größte Anteil mit gut 2200 Jobs auf Deutschlands größten Standort Hamburg-Finkenwerder mit seinen rund 15.000 Beschäftigten entfällt.

Zuletzt hatte Airbus-Finanzchef Dominik Asam jedoch gesagt, dass wegen des Kurzarbeitergeldes in den Airbus-Heimatländern Deutschland und Frankreich "ein paar Tausend Stellen"weniger wegfallen könnten.

Ein Airbus-Sprecher wollte die Zahl der freiwillig Ausgeschiedenen am Mittwoch weder bestätigen noch dementieren. Zu laufenden Verhandlungen äußere sich das Unternehmen nicht, sagte er auch unter Verweis auf das noch bis Ende März laufende Programm zum freiwilligen Verlassen von Airbus.