Zuliefermesse Airtec bekommt Partnermesse

23.06.2016 - 09:20 0 Kommentare

Die Airtec soll künftig zusammen mit der Euromold stattfinden, einer Fachmesse für Produktionsverfahren. Hintergrund für die Zusammenlegung in München ist ein Streit mit der Messe Frankfurt.

Triebwerk-Modell aus dem 3D-Drucker auf der Euromold 2014. - © © Vogel Business Media – 8666 -

Triebwerk-Modell aus dem 3D-Drucker auf der Euromold 2014. © Vogel Business Media – 8666

Nach der Luftfahrt -Zuliefermesse Airtec zieht nun auch die Euromold, eine Fachmesse für Produktionsverfahren, nach München. Beide Messen finden im Herbst parallel auf dem Münchner Messegelände statt.

Dabei wird die Airtec GmbH & Co. KG auch zum Veranstalter der Euromold, nachdem der bisheriger Euromold-Veranstalter - die Demat GmbH - Insolvenz beantragt hat. Geschäftsführerin beider Firmen ist Diana Schnabel. Auf Anfrage von airliners.de sagte Schnabel, Grund für den Insolvenzantrag der Demat sei ein Streit mit der Messe Frankfurt.

Ein Sprecher der Frankfurter Messegesellschaft sagte auf Nachfrage, man habe der Demat den Nutzungsvertrag für die Euromold außerordentlich gekündigt. Die Kündigung sei zwischenzeitlich gerichtlich bestätigt worden. Vor einem anstehenden Prozess um die Vollstreckung ausstehender Zahlungen hat die Demat nun Insolvenz angemeldet.

Airtec soll wie geplant stattfinden

Die Airtec habe allerdings nichts mit der Demat zu tun, sagte Schnabel: "Die Airtec GmbH & Co. KG ist ein gesundes Unternehmen, das seit zwölf Jahren erfolgreich agiert." Die Euromold sei nun gesichert.

Die Airtec 2016 soll daher wie geplant vom 25. bis 27. Oktober 2016 stattfinden. Die Luftfahrtmesse werde sogar von der Euromold als neue Partnermesse profitieren, so die Veranstalter. Schließlich bringe die Euromold Zukunftsthemen wie etwa 3D-Druck, Additive Manufacturing, digitale Produktentwicklung und Industrie 4.0 mit nach München.

Die Airtec war 2015 in ihrem zehnten Messejahr von Frankfurt nach München umgezogen. Damals hieß es, man wechsle in eine Region, die im Bereich der Luft- und Raumfahrt zu den stärksten in Deutschland zähle.

Von: dh
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Eine A380 von Emirates bei der Landung. Insider: A380 vor Produktionsstopp

    Quo vadis A380? Nachdem zuletzt eine weitere Drosselung der Produktion diskutiert wurde, geht es nun laut eines Medienberichts um das Ende des Airbus-Doppelstöckers. Alles hängt demnach an Emirates.

    Vom 28.12.2017
  • Zur Eröffnung wurden die Ideen präsentiert. Innovation Lab bei Frankfurt: Boeings neue Schnelligkeit

    Zwischen agiler Software-Entwicklung und Start-Up: In einer ausgedienten Jeppesen-Druckerei bei Frankfurt hat Boeing das Digital Aviation & Analytics Lab eröffnet - mit hochtrabenden Zielen. airliners.de hat sich in Neu-Isenburg umgeschaut.

    Vom 01.12.2017
  • Fertigungshalle des Airbus A320 in Tianjin: Bis 2020 will der Flugzeughersteller 184 Maschinen an chinesische Gesellschaften ausliefern. Airbus zieht nächsten Großauftrag an Land

    Bis 2020 will der europäische Flugzeugbauer 184 Maschinen an chinesische Airlines liefern. Auch weltweit baut Airbus die Produktion für den Mittelstreckenjet aus. Neue Hoffnung gibt es auch für die A380.

    Vom 10.01.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus