WISAG darf Sprengstoffspürhunde bei Luftfracht-Kontrollen einsetzen

29.01.2014 - 12:05 0 Kommentare

Die WISAG darf nun bei ihrer Arbeit für Luftfrachtunternehmen auch Sprengstoffspürhunde einsetzen. Für den Einsatz der vierbeinigen Helfer ist jetzt die amtliche Genehmigung erteilt worden.

Ein Sprengstoffspürhund der WISAG im Einsatz. - © © WISAG -

Ein Sprengstoffspürhund der WISAG im Einsatz. © WISAG

Die WISAG Sicherheit & Service darf Sprengstoffspürhunde für die Kontrolle von Luftfracht einsetzen. Derzeit sind sechs Teams des Sicherheitsanbieters vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) zertifiziert, teilte das Unternehmen heute mit.

Damit können die Hundeteams der WISAG Luftfrachtspediteure und andere Versender dort unterstützen, wo beispielsweise Röntgengeräte nicht geeignet sind oder Sendungen nachgeprüft werden müssen. Bei Bedarf werden Teams eingesetzt, bei denen die Hundeführer gleichzeitig ausgebildete Luftsicherheitskontrollkräfte sind, wie es weiter hieß. Neben langfristig geplanten Einsätzen stehen im Frankfurter Raum künftig vom LBA zugelassene Sprengstoffspürhundeteams auch für kurzfristige Einsätze zur Verfügung.

„Unsere Sprengstoffspürhunde sind generell auf alle gängigen gewerblichen und militärischen Sprengstoffe, Selbstlaborate, Waffen und Munition sowie auf handhabungsunsichere Sprengstoffe konditioniert. Bei den vom LBA zertifizierten Hundeteams wird dieses Training noch vertieft“, erklärt Christoph Görgen, Bereichsleiter bei der WISAG Sicherheit & Service. So sind beispielsweise mehr als 13 Trainingsstunden pro Woche zu absolvieren. Um die Prägephase der Hunde auszunutzen und sie spielerisch an ihre spätere Aufgabe heranzuführen, beginnt das Training bereits mit acht Wochen alten Welpen.

Der Sicherheitsdienstleister Securitas hatte die amtliche LBA-Genehmigung für den Einsatz von Sprengstoffspürhunden unlängst ebenfalls erhalten.

Von: airliners.de mit WISAG
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Fraport-Chef Schulte reagiert auf Spohr-Vorschlag

    Lufthansa-Chef Spohr bringt als mögliche Antwort auf die Probleme im Luftverkehr eine Deckelung der Eckwerte ins Gespräch. Fraport-Chef Schulte erteilt dem eine Absage und skizziert, wann Frankfurt wie wachsen will.

    Vom 13.09.2018
  • Montage: airliners.de Industrie 4.0 auf Düsseldorfer Art

    Die Born-Ansage 97 Eine Geschichte zum Zungeschnalzen: Der Düsseldorfer Flughafen hat die Ermittlung der Fluggastzahlen outgesourct, was die Passagierkontrollen effektiver machen soll. Das ist aber kein Gesetz, merkt Karl Born an.

    Vom 08.11.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus