Artikel vom 20.01.2012 0

Southwest in der Gewinnzone

Southwest Airlines hat im vierten Quartal trotz der hohen Treibstoffkosten schwarze Zahlen geschrieben. Im Gesamtjahr 2011 hat sich der Gewinn des US-Billigfliegers im Vergleich zu 2010 jedoch halbiert.

Boeing 737-700 der Southwest Airlines - © © AirTeamImages.com -

Boeing 737-700 der Southwest Airlines

Die US-Billigfluggesellschaft Southwest Airlines ist im vierten Quartal trotz anhaltend hoher Treibstoffkosten in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Nettoergebnis betrug 152 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Dallas mitteilte. Einen positiven Sondereffekt ausgenommen flog die Airline allerdings nur einen Gewinn von 66 Millionen Dollar ein und damit weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im Gesamtjahr 2011 erwirtschaftet der Konzern einen Gewinn von 178 Millionen US-Dollar, nicht einmal halb so viel wie im Vorjahr. "Es ist immer enttäuschend, einen Gewinnrückgang zu berichten", sagte Unternehmenschef Gary Kelly. Als Hauptursache machte er die gestiegenen Kerosinkosten aus. Sie hatten im Jahresverlauf um rund ein Drittel zugelegt. Auch für das erste Quartal 2012 erwartet Kelly keine Erholung.

Besser sah es dagegen auf der Umsatzseite aus. Die Erlöse legten - auch wegen des im Frühjahr getätigten Zukaufs - im Schlussquartal um 32 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar zu. Die Auslastung der Flugzeuge sei hoch gewesen, hieß es. Im Gesamtjahr 2011 wurde ein Umsatz von 15,7 Milliarden Dollar erzielt.

Aufgrund der aktuellen Buchungsdaten erwartet Kelly auch für das erste Quartal 2012 ein starkes Passagiergeschäft. Im Gesamtjahr sollen die Kapazitäten stabil bleiben. Ende des Jahres sollen 691 Flugzeuge zur Flotte gehören.

Southwest hatte im Mai AirTran Airways übernommen und damit die Flotte um 140 Flugzeuge ausgebaut. Die Integration schreite gut voran, sagte Kelly. "Wir haben alles erreicht, was wir uns für 2011 vorgenommen haben, nur die in die Höhe schießenden Treibstoffkosten sind die einzige Enttäuschung."  

Stand: 20.01.2012 - 8:19 AM Uhr

Quelle: dpa-AFX

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