Artikel vom 30.03.2009 0
Türkische ESAS Holding beteiligt sich an Air Berlin
Pegasus-Eigentümer
© AirTeamImages.com
Pegasus Airlines Maschinen.
Mit dem ESAS-Einstieg ist laut Air Berlin geklärt, was mit dem Anteil des russischen Investors Leonid Blavatnik geschehen ist. Die niederländische Beteiligungsgesellschaft AI Aviation Coöperatief U.A., hinter der nach Aussage von Air Berlin Blavatnik steht, hatte ihre 18,94-prozentige Air-Berlin-Beteiligung im Januar verkauft. ESAS übernimmt von der Schweizer Großbank UBS zum 1. Oktober 15,3 Prozent an Air Berlin.Die Beteiligung der türkischen ESAS Holding eröffnet laut Hunold möglicherweise neue strategische Optionen. Die von der ESAS betriebene türkische Fluggesellschaft Pegasus sei ähnlich wie Air Berlin sehr gut aufgestellt. «Hier gibt es Möglichkeiten der Zusammenarbeit.» Hunold geht davon aus, dass es sich bei der ESAS um einen langfristigen Investor handelt.
Die positive Nachricht vom ESAS-Einstieg sollte zunächst das schwächer als erwartet ausgefallene Nettoergebnis der Fluglinie kompensieren, schrieb Analyst Frank Skodzik von der Commerzbank. Zwar seien noch keine Details über eine mögliche Kooperation zwischen Air Berlin und Pegasus bekannt. Doch ähnlich wie der Händler glaubt Skodzik, dass dadurch ein drohender Aktienüberhang abgewendet sein dürfte.
Am Wochenende hatte Air Berlin auch eine Kooperation mit der TUI-Fluggesellschaft TUIfly besiegelt. Neben einer Überkreuzbeteiligung in Höhe von knapp 20 Prozent sieht diese auch vor, dass Air Berlin die TUIfly-Städteverbindungen übernimmt.
Sowohl die ESAS-Beteiligung als auch die TUIfly-Kooperation stehen noch unter Vorbehalt der Kartellbehörde.
Stand: 30.03.2009 - 3:51 PM Uhr
Quelle: dpa, airliners.de
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