Artikel vom 18.10.2010 0

Ryanair liebäugelt weiter mit Aer Lingus

Ryanair hat offenbar noch nicht mit Aer Lingus abgeschlossen. Obwohl eine Übernahme schon zweimal gescheitert ist, hat Ryanair-Chef Michael O’Leary jetzt die Hoffnung geäußert, den Rivalen doch noch kaufen zu können.

Michael O'Leary - © © dpa, F. Leonhardt -

Michael O'Leary

Der irische Billigflieger Ryanair macht sich erneut Hoffnung auf eine Übernahme seines einheimischen Konkurrenten Aer Lingus. "Die Regierung ist pleite, und sie müssen Staatsbeteiligungen verkaufen", sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag).

"Am Ende werden sie sich auch von Aer Lingus trennen und ich hoffe, wir werden kaufen." Ryanair hält bereits knapp 30 Prozent an Aer Lingus und hat zweimal vergeblich versucht, den kleineren Rivalen zu schlucken.

In Deutschland hat Ryanair wegen der neuen Ticketsteuer seine Wachstumspläne auf Eis gelegt. "Solange es diese neue Luftverkehrsabgabe gibt, werden wir in Deutschland nicht weiter investieren", bekräftigte O'Leary jüngste Aussagen. Ryanair werde stattdessen zahlreiche Flüge streichen.

Stand: 18.10.2010 - 5:16 PM Uhr

Quelle: dpa-AFX

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