Artikel vom 21.01.2010 0
Lebedew will Blue-Wings-Anteil abstoßen
Verkauf angekündigt
© dpa
Airbus A320-200 der Blue Wings
Im Streit beim kriselnden Billigflieger Blue Wings hat sich der russische Miteigner Alexander Lebedew zum Verkauf seines Anteils an Unternehmenschef Jörn Hellwig bereiterklärt. Er habe ein jüngstes Angebot von Hellwig für das 48-Prozent-Paket grundsätzlich akzeptiert, teilte Lebedew auf seiner Internetseite mit. Zum Preis machte der Russe keine Angaben.
Nach eigenen Angaben hat Lebedew seit dem Kauf der Anteile vor zwei Jahren «hunderte Millionen US-Dollar» in Blue Wings investiert. Zuvor hatten sich Lebedew und Hellwig gegenseitig beschuldigt, das Unternehmen mit Sitz in Bocholt(Nordrhein-Westfalen) an den Rand des Bankrotts geführt zu haben.
Nach Ansicht von Lebedew wäre der Rückkauf der Aktien «zu einem marktgerechten Preis kaum denkbar», weil «Hellwig nicht einmal das Operationsgeschäft des Unternehmens finanzieren» könne. Nach Angaben von Lebedews Pressedienst hatte der Unternehmer «mehr als 500 Millionen Euro» in den Billigflieger gesteckt.
Im Vorjahr bot Lebedew sein Paket der Aeroflot für einen symbolischen Preis von einem Euro an. Russlands größte Fluglinie, an der Lebedew beteiligt ist, verzichtete.
Stand: 21.01.2010 - 3:29 PM Uhr
Quelle: dpa, airliners.de
Anzeigen
Meistgelesen
- 1 Air Berlin wagt den Billigst-Tarif Neue Tarifstruktur
- 2 Lufthansa-A380 heißt «Berlin» Taufe in Tegel
- 3 A400M-Tests in Brandenburg beendet Testflüge verliefen «nicht nach Plan»
Anzeige

Wieder Charterflüge ab Lübeck