Artikel vom 02.09.2011 0

ILFC geht an die Börse

Die Flugzeug-Leasingfirma ILFC, Tochter des US-Versicherers AIG, hat den Gang an die Börse angekündigt. In einem ersten Schritt sollen 20 Prozent bei Investoren untergebracht werden. ILFC hofft auf Einnahmen in Höhe von bis zu 100 Millionen Dollar.

Grafik einer Boeing 737-800 in den ILFC-Hausfarben - © © Boeing -

Grafik einer Boeing 737-800 in den ILFC-Hausfarben

Trotz der Turbulenzen an den internationalen Börsen wagt der weltgrößte Flugzeug-Vermieter ILFC den Gang aufs Parkett. In einem ersten Schritt will das Unternehmen für 20 Prozent Anteile bis zu 100 Millionen Dollar (70 Mio Euro) bei Investoren einsammeln, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Börsenprospekt hervorgeht. Wann der Börsengang genau starten soll, ist aber noch offen.

Die International Lease Finance Corp. (ILFC) gehört zu den größten Abnehmern der Flugzeug-Hersteller Airbus und Boeing. Das Unternehmen hat mehr als 1.000 Maschinen im Bestand, die es an Fluggesellschaften in aller Welt weitervermietet. 236 weitere Jets sind bestellt.

ILFC ist eine Tochter des angeschlagenen US-Versicherungsriesen AIG, der in der Finanzkrise vom Staat hatte aufgefangen werden müssen. Über den Börsengang versucht AIG, weiteres Geld in die Kasse zu spülen, um den Steuerzahler auszuzahlen. Der Staat ist immer noch der größte Aktionär des Versicherers.

Stand: 02.09.2011 - 4:45 PM Uhr

Quelle: dpa

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