Artikel vom 09.02.2012 0

Lufthansa startet mit Passagierplus

Januar-Zahlen

Der Lufthansa-Konzern hat die Verkehrszahlen für den Monat Januar veröffentlicht. Demnach flogen mehr als fünf Millionen Passagiere mit der Kranich-Airline. Konzernweit waren es sogar knapp sieben Millionen Fluggäste. Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung jedoch weiter nach unten.

Die Lufthansa ist dank des zunächst milden Winters mit einem deutlichen Passagierplus ins neue Jahr gestartet. Zusammen mit ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Germanwings beförderte Europas größte Fluggesellschaft im Januar knapp sieben Millionen Fluggäste und damit rund vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dabei legte die Nachfrage stärker zu als das leicht ausgeweitete Flugangebot. Die Auslastung der Passagierjets verbesserte sich dadurch um 0,4 Prozentpunkte auf 73,7 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die Lufthansa Passage (inklusive Germanwings) steigerte den Absatz um 1,5 Prozent. Aufgrund der vertieften Kooperation zwischen Lufthansa und Germanwings werden die Leistungs- und Wirtschaftsdaten der beiden Gesellschaften ab 2012 zusammen ausgewiesen. Beförderrt wurden etwas mehr als fünf Millionen Passagiere und somit 4,0 Prozent mehr als im Januar 2011. Zugleich konnte die Auslastung der Flugzeuge um 0,6 Prozentpunkte auf 74,0 Prozent verbessert werden.

Konzerntöchter

Bei der kriselnden Austrian wurde im Vergleich zum Vorjahr fast jeder zehnte Flug gestrichen, dafür aber mit 737.000 rund 7,1 Prozent mehr Gäste befördert. Die Auslastung der österreichischen Jets stieg leicht um 0,8 auf 68 Prozent.

Swiss zählte im Januar 1,19 Millionen Passagiere. Das waren 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Da das Angebot stärker wuchs, sank die Auslastung um 0,8 Punkte auf 75,4 Prozent.

Nicht mehr in den Verkehrszahlen enthalten ist die Konzerntochter British Midland (BMI), die noch im ersten Quartal an den Mutterkonzern von British Airways und Iberia, die International Airlines Group (IAG) verkauft werden soll.

Luftfracht

Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung weiter nach unten, zumal die chinesischen Neujahrstage in den Januar fielen und der wichtige Luftfrachtmarkt damit zeitweise stillstand. Bei Lufthansa Cargo ging das Frachtaufkommen im Vergleich zum starken Januar 2010 um elf Prozent auf 122.000 Tonnen zurück. Weil das Unternehmen sein Flugangebot vorausschauend gekappt hatte, legte die Auslastung der Flieger um 0,4 Prozentpunkte auf 65,9 Prozent zu.  

Stand: 09.02.2012 - 2:41 PM Uhr

Quelle: dpa, airliners.de

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