Weniger Tote in der Luftfahrt registriert

02.04.2014 - 11:48 0 Kommentare

Trotz steigender Passagierzahlen wird der zivile Luftverkehr immer sicherer. 2013 seien weniger als halb so viele Opfer zu beklagen gewesen wie im mehrjährigen Durchschnitt, teilte der Weltluftfahrtverband IATA mit.

Eine Boeing 737 fliegt vor der untergehenden Sonne. - © © dpa - Christoph Schmidt

Eine Boeing 737 fliegt vor der untergehenden Sonne. © dpa /Christoph Schmidt

Bei Unglücken in der Luftfahrt sind im vergangenen Jahr weltweit 210 Menschen gestorben. Damit seien weniger als halb so viele Opfer zu beklagen wie im mehrjährigen Durchschnitt, teilte der Weltluftfahrtverband IATA am Dienstag in Genf mit. Insgesamt wurden 81 Unglücke gezählt, darunter waren 16, bei denen Menschen tödlich verletzt wurden.

Die Airlines transportierten bei 36,4 Millionen Flügen mehr als drei Milliarden Passagiere. Die Sicherheit der Flüge habe sich speziell in Afrika verbessert, allerdings bleibe dort noch sehr viel zu tun, hieß es. Mehr Unglücke als im Vorjahr zählten die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und der Raum Asien-Pazifik.

Derzeit sorgt das verschollene Flugzeug der Malaysia Airlines für Aufsehen - die Boeing mit der Flugnummer MH370 ist seit dem 8. März mit 239 Menschen an Bord verschwunden.

Die IATA (International Air Transport Association) repräsentiert rund 240 Fluggesellschaften, und somit 84 Prozent des weltweiten Luftverkehrs. Dementsprechend weisen andere Statistiken in der Bilanz 2013 abweichenden Zahlen aus. So geht das deutsche Unfalluntersuchungsbüros JACDEC in seiner aktuellen Sicherheitsbilanz davon aus, dass sich gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2012 die Zahl der Toten im weltweiten Zivilluftverkehr von 496 auf nun 251 Menschen nahezu halbiert hat. Die Experten des unabhängigen Aviation Safety Network gehen von insgesamt 265 Toten bei 29 schweren Unfällen aus.

Von: dpa, airliners.de
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