Iata: Rekord für internationale Luftfahrt

02.02.2018 - 14:20 0 Kommentare

Die internationale Luftfahrt ist auch 2017 gewachsen. Im vergangen Jahr sind so viele Menschen geflogen, wie nie zuvor. Das geht aus der Jahresstatistik des Luftverkehrsverbands Iata hervor.

Asien-Pazifik macht ein Drittel des weltweiten Luftverkehrs aus. - © © dpa - Weimeng

Asien-Pazifik macht ein Drittel des weltweiten Luftverkehrs aus. © dpa /Weimeng

Die Zahl der verkauften Flugtickets ist im vergangenen Jahr weltweit erneut deutlich gestiegen. Die Nachfrage wuchs um 7,6 Prozent, die Kapazitäten um 6,3 Prozent, teilte der Dachverband der Fluggesellschaften (Iata) mit. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen betrug 81,4 Prozent ausgelastet und lag damit knapp ein Prozentpunkt höher als 2016. Mehr als vier Milliarden Menschen seien insgesamt geflogen, hieß es.

Europa auf Platz zwei

Die Region Asien-Pazifik machte ein Drittel des Markts aus, gefolgt von Europa mit 26,5 Prozent und Nordamerika mit 23 Prozent. Die Iata repräsentiert etwa 280 Fluggesellschaften, die für 83 Prozent des globalen Luftverkehrs verantwortlich sind. Die Statistik berücksichtigt auch das Geschäft von Nichtmitgliedern. Prominente Nichtmitglieder sind zum Beispiel die Billigflieger Ryanair und Easyjet.

Internationale Verteilung des Flugverkehrs nach Regionen
0
Afrika 2.2
Asien-Pazifik 33.7
Europa 26.5
Lateinamerika 5.2
Mittlerer Osten 9.5
Nord Amerika 23.0

Die Grafik zeigt die regionale Verteilung der weltweit angebotenen Sitzplatzkapazitäten. Angaben in Prozent.Quelle: Iata

Grund für das Wachstum des internationalen Geschäfts seien die weltweit gute Konjunktur. Die Fluggesellschaften in der Asien-Pazifik-Region verzeichneten ein Wachstum von 9,4 Prozent, die europäischen Airlines plus 8,2 Prozent. In Nordamerika betrug das Wachstum 4,8 Prozent.

"Die Konjunkturaussichten bleiben für 2018 zwar gut", sagte Iata-Generaldirektor Alexandre de Juniac. "Aber mit steigenden Kosten, vor allem beim Flugbenzin, ist es unwahrscheinlich, dass wir die gleiche Nachfragestimulation durch niedrigere Tarife sehen wie Anfang 2017."

© BDL, Lesen Sie auch: BDL: Deutscher Luftverkehr hinkt weiter hinterher

Von: br
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