Weitere Tarifeinigung für Fluggastkontrolleure erzielt

12.01.2017 - 10:07 0 Kommentare

In den Tarifverhandlungen für das Sicherheitspersonal an den Flughäfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ist jetzt eine Einigung erzeilt worden. Damit sind Streiks am Frankfurter Flughafen vom Tisch.

Passagiere legen am Flughafen von Frankfurt am Main ihr Handgepäck und Kleidungsstücke auf das Band der Sicherheitskontrolle.  - © © dpa - Frank Rumpenhorst

Passagiere legen am Flughafen von Frankfurt am Main ihr Handgepäck und Kleidungsstücke auf das Band der Sicherheitskontrolle. © dpa /Frank Rumpenhorst

Die rund 2500 Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten an den Flughäfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland bekommen deutlich höhere Gehälter. Auf einen entsprechenden Vertrag für das bundesweit letzte noch offene Tarifgebiet haben sich die Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband BDSW nach harten Verhandlungen jetzt in Frankfurt geeinigt, wie beide Seiten bestätigten.

Die Gehälter der verschiedenen Berufsgruppen sollen in zwei Stufen zwischen 6,0 und 7,2 Prozent steigen. Damit sind Streiks am größten deutschen Flughafen in Frankfurt vom Tisch.

Am meisten verdienen die Personenkontrolleure an hessischen Flughäfen mit einem Stundenlohn von zunächst 16,65 Euro, der ab dem 1. Februar 2018 dann auf 17,13 Euro steigt.

Ihre Kollegen in Rheinland-Pfalz-Saarland erhalten zwar höhere Steigerungen und holten somit auf. Ihr Stundenlohn liegt mit 16,10 Euro in der Endstufe - im ersten Schritt sind es 15,55 Euro - aber weiterhin unter dem hessischen Wert. Auch Frachtkontrolleure verdienen weniger. Der Vertrag, für den eine Widerruffrist bis zum 18. Januar vereinbart wurde, läuft zum Jahresende 2018 aus.

Von: dpa, gk
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