Rundschau

Weitere Flughafen-Streiks und A220-Kosten

15.01.2019 - 18:00 0 Kommentare

Nach den Streiks an insgesamt zwölf Airports schließt Verdi weitere Arbeitskämpfe nicht aus und Airbus will das kleinste Modell im Portfolio weiter aufpolieren. Unsere tägliche Übersicht mit allen Kurzmeldungen sowie der Presseschau des Tages.

Lange Schlangen vor den Kontrollen im Frankfurter Terminal 1. - © © Lufthansa Group -

Lange Schlangen vor den Kontrollen im Frankfurter Terminal 1. © Lufthansa Group

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Kurzmeldungen des Tages

Nach Warnstreiks der Luftsicherheitsassistenten an insgesamt zwölf Flughäfen seit vergangener Woche, schließt die Gewerkschaft Verdi weitere Arbeitskämpfe an den Airports nicht aus. "Weitere Beeinträchtigungen im Flugverkehr seien nur zu vermeiden, wenn die Arbeitgeber nun unverzüglich ein deutlich verbessertes Angebot vorlegen", heißt es in einer Mitteilung vom Nachmittag. Im Ringen um einen bundesweiteinheitlichen Tarifvertrag für die Beschäftigten an den Passagierkontrollen findet in der kommenden Woche die fünfte Verhandlungsrunde statt.

Flugzeugbauer Airbus versucht bei seinem jüngsten und kleinsten Jet A220 weiter an der Kostenschraube zu drehen. Wie viel Verlust Airbus und sein Partner Bombardier derzeit mit jedem Jet schreiben, wollte der Chef des A220-Gemeinschaftsunternehmens, Philippe Balducchi, zwar nicht beziffern. Für Gewinne seien allerdings "deutliche Kostensenkungen im zweistelligen Prozentbereich" notwendig. Weiterlesen

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Martin Duscha ist seit dem 1. Dezember vergangenen Jahres neuer Geschäftsführer von Vartan Germany. Laut Mitteilung ist er als Managing Director ür sämtliche Operations von Vartan in Deutschland zuständig. Duscha kommt von Airbus, wo er zuvor in verschiedenen leitenden Positionen der A320-Produktion tätig war.

Lufthansa Technik übernimmt unter anderem die Instandhaltung der A350-Flotte von Japan Airlines. Seit 2011 versorgt die Kranich-Tochter die asiatische Airline laut Mitteilung zudem mit Komponenten für deren Boeing-787-Flotte. Japan Airlines hat 31 A350-Jets fest bestellt.

Jahreszahlen

  • Der Flughafen Linz meldet für 2018 465.798 Passagiere. Dies sind laut einer Sprecherin 15,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen nahm leicht um 0,6 Prozent auf 6932 Starts und Landungen zu. Das Frachtaufkommen ging um 2,9 Prozent auf 52.414 Tonnen zurück.
  • Der Flughafen Rostock-Laage hat 2018 296.027 Passagiere begrüßt. Laut einer Sprecherin sind das rund 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 13,7 Prozent auf 15.888 Starts und Landungen. Das Frachtaufkommen nahm um 187,3 Prozent auf 45,1 Tonnen zu.

Das schreiben die Anderen

Im Fall eines harten Brexit drohen Aktionären Einschnitte. Kritisch wird es nicht nur bei Easyjet und British-Airways-Mutter IAG, sondern auch bei der irischen Ryanair, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung".

Und noch einmal Brexit: Es war ein Referendum, dessen Ergebnis überraschte: 52 Prozent der Briten stimmten für den Austritt aus der EU. Das führte nicht nur die britische Regierung in eine Krise. "Tagesschau.de" mit einer Chronologie der Ereignisse.

Die Streiks an acht Flughäfen sind für die Branche ein Rückschlag im Bemühen, zuverlässiger zu werden. Die Manager fordern, dass der Bund die Versprechen des Luftfahrtgipfels einlöst, berichtet das "Handelsblatt" (Paywall).

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de
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