Vorläufige Tarifeinigung für Sicherheitskräfte an Berliner Airports

29.09.2016 - 17:18 0 Kommentare

Vorläufige Lösung im Tarifkonflikt: Das Sicherheitspersonal an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld bekommt mehr Geld - doch schon bald gilt es, einen längerfristigen Vertrag auszuhandeln.

Schild einer Fluggastkontrolleurin - © © dpa -

Schild einer Fluggastkontrolleurin © dpa

An den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld sind Warnstreiks des Sicherheitspersonals erst einmal vom Tisch. Im Tarifkonflikt um die rund 2500 Sicherheitsleute verständigten sich die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi jetzt in Berlin auf eine Übergangslösung. Beide Seiten schlossen einen Tarifvertrag bis zum 31. Dezember 2016.

Ziel sei es nun, einen längerfristigen Abschluss auszuhandeln, teilten Verdi und der Fachverband Aviation im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft übereinstimmend mit. Die Tarifverhandlungen sollen parallel in allen Tarifbezirken für alle Sicherheitskräfte auf deutschen Flughäfen geführt werden. Bereits am 28. Oktober geht es los.

Nur für Berlin-Brandenburg läuft der bisherige Tarifvertrag am 30. September aus, in den anderen Bezirken endet die Laufzeit am 31. Dezember 2016. Für die dreimonatige Übergangszeit erhalten die Mitarbeiter der Fluggast-, Personal- und Warenkontrolle je nach Aufgabengebiet nun 12,10 bis 16,10 Euro pro Stunde - das sind 0,38 bis 0,68 Euro mehr als bisher. In Prozenten ausgedrückt entspricht das nach Verdi-Angaben einer Erhöhung um 2,94 bis 5,14 Prozent.

© dpa, Tim Brakemeier Lesen Sie auch: Tarifverhandlungen für Sicherheitskräfte in Hauptstadtregion vertagt

Von: ch, dpa
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