Vorfeld-Erneuerung am Flughafen Hamburg geht voran

29.07.2016 - 11:05 0 Kommentare

Der erste Baubschnitt ist fertiggestellt, jetzt kommt der nächste: Insgesamt steckt der Airport Hamburg 120 Millionen Euro in die Erneuerung des Vorfelds. Im zweiten Abschnitt werden aber nicht nur die Beläge saniert.

Blick auf den ersten Bauabschnitt auf dem Vorfeld 1 des Flughafens Hamburg.

Blick auf den ersten Bauabschnitt auf dem Vorfeld 1 des Flughafens Hamburg.
© falconcrest.com

Die Grafik zeigt die zehn zeitlich versetzten Bauabschnitte an, in denen das Hauptvorfeld am Flughafen Hamburg bis zum Jahr 2020 erneuert werden soll.

Die Grafik zeigt die zehn zeitlich versetzten Bauabschnitte an, in denen das Hauptvorfeld am Flughafen Hamburg bis zum Jahr 2020 erneuert werden soll.
© Flughafen Hamburg

Im Rahmen der Vorfeld-Erneuerung am Airport Hamburg ist der erste Bauabschnitt planmäßig fertiggestellt worden. Das teilte der Hansestadt-Flughafen jetzt mit. Insgesamt steckt der Airport 120 Millionen Euro in das Projekt, das bis 2020 abgeschlossen sein soll.

Am 1. August beginnt der nächste rund 37.400 Quadratmeter große Bauabschnitt rund um die Gates an der Fluggastpier. Neben der Erneuerung der Beläge entstehen in diesem Pier-Bereich zwei flexible Doppelfluggastbrücken.

An diesen "Fingern" können entweder vier kleinere Flugzeuge (Airbus A320 oder Boeing 737) oder zwei größere Flugzeuge (beispielsweise Boeing 777, Airbus A330, A350 oder auch A380) abgefertigt werden. Der Abschluss der zweiten Bauphase sei für November 2016 vorgesehen, hieß es in einer Mitteilung.

Wetter behindert Bauarbeiten

Die Sanierung des Vorfeldes 1 bei laufendem Betrieb sei eine echt Herausforderung, sagte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Derzeit liege man voll im Zeitplan, obwohl die Wetterturbulenzen der vergangenen Monate die Bauarbeiten behindert hätten.

Die Modernisierung wird in zehn zeitlich versetzten Abschnitten umgesetzt, um die Auswirkungen auf den Flugverkehr so gering wie möglich zu halten. Ganz vermeiden lassen sie sich letztere jedoch nicht. Der Airport räumt ein, dass es bei kurzfristigen Flugverschiebungen zu längeren Bus- und Gepäck-Transportzeiten kommen könne.

Darum wird am Airport saniert

Die Erneuerung der 330.000 Quadratmeter großen Vorfeld-Fläche wird notwendig, da die 40 bis 60 Jahre alten Betonflächen auf absehbare Zeit nicht mehr zu gebrauchen seien, hieß es von Seiten des Hamburger Flughafens. In den vergangenen fünf Jahrzehnten seien über sechs Millionen Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 290 Millionen Tonnen über das alte Vorfeld gerollt.

Diese Grafik zeigt den Querschnitt einer Rollbahn am Airport Hamburg. Foto: © Flughafen Hamburg

Von: ch
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