Rundschau

Von verlorenem Gepäck und Boeing-737-Triebwerken

19.04.2018 - 19:29 0 Kommentare

Unsere Rundschau mit den Kurzmeldungen und Lesetipps des Tages handelt heute unter anderem von einer neuen Studie zu verlorenem Gepäck und den Folgen der tödlichen Southwest-Triebwerksexplosion.

Passagiere warten an einem Gepäckband auf ihre Koffer - © © dpa - Kai Remmers

Passagiere warten an einem Gepäckband auf ihre Koffer © dpa /Kai Remmers

Kurzmeldungen

Die Zahl an verlorenem, gestohlenem oder stark beschädigtem Fluggepäck ist auf ein Rekordtief gesunken. Das geht aus dem jährlichen Bericht des IT-Airlinedienstleisters Sita hervor. Reisende in Europa tragen mit durchschnittlich 6,94 betroffenen Gepäckstücken pro 1000 Passagiere das größte Risiko.

Lufthansa Technik wird die Komponentenversorgung der koreanischen Low-Cost-Airline Eastar Jet übernehmen. Wie die Lufthansa-Tochter mitteilt, handelt es sich dabei um 18 Maschinen vom Typ Boeing 737NG.

© Bundespolizei, Lesen Sie auch: Innenministerium lockert Kontrollen bei Flügen aus Griechenland

Lufthansa Systems arbeitet künftig mit Inadvia, einem Spezialisten für Werbung im Bereich Inflight Entertainment, zusammen. Laut einer Meldung der Kranich-Tochter verspricht man sich von der Partnerschaft höhere Werbeeinnahmen für die "Board-Connect"-Kunden von Lufthansa Systems.

Lesetipps

Die Innovationen aus der Kleinflugzeugindustrie könnten bald auch für die Großluftfahrt interessant werden, schreibt der Südkurier zur Aero-Messe in Friedrichshafen. Hubschrauber werden derweil immer öfter von Drohnen verdrängt.

Die deutsche Flugsicherung will in diesem Jahr am Flughafen Saarbrücken das Projekt "Remote Tower" in Betrieb nehmen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine". Die Fluglotsen sitzen dann in einem Kontrollzentrum in Leipzig. Die neue Lösung soll auch in Erfurt und Dresden eingesetzt werden.

Nach der Triebwerksexplosion bei Southwest Airlines laufen nun die Untersuchungen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters (englischsprachig) schreibt, müssen Airlines ihre Maschinen prüfen. Schon vor dem Unglück hatten die Behörden in den USA und Europa Überprüfungen angeordnet - wegen eines früheren Vorfalls.

© dpa, David Maialetti,The Philadelphia Inquirer, AP Lesen Sie auch: Eine Tote nach Boeing-737-Triebwerksexplosion

Norwegian will nicht von der British-Airways-Mutter IAG übernommen werden. Die erwägt nun angeblich eine feindlicher Übernahme von Norwegian, schreibt aero.de unter Berufung auf norwegische Medienberichte.

Von: dh, pra, br, dpa
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