Viele Flugstreichungen am Hamburger Flughafen

18.06.2018 - 12:44 0 Kommentare

Im Mai sind deutlich mehr Flüge als in den vergangenen Monaten am Hamburg Airport ausgefallen. Auch zählte der Flughafen weniger Passagiere als im Vorjahresmonat. Die Verkehrszahlen im Detail.

Der Schriftzug

Der Schriftzug "Helmut Schmidt" im Terminal 2 des Hamburger Flughafens. © dpa /Daniel Reinhardt

Im vergangenen Monat sind am Flughafen Hamburg 424 Flüge gestrichen worden, dabei kam es an mehreren Tagen sogar zu über 30 Flugstreichungen. Rund 50.000 Passagiere waren über den Monat gesehen von den Flugausfällen betroffen. Das gab der Airport jetzt in seiner monatlichen Verkehrsstatistik bekannt. Als Grund gab der Airport Fluglotsenstreiks und Unwetterlagen an.

Das schlägt sich auch in den Verkehrszahlen nieder: Im Mai zählte der Flughafen rund drei Prozent weniger Reisende als im Vorjahresmonat. In konkreten Zahlen lag Passagieraufkommen damit bei rund 1,56 Millionen Passagieren. Dennoch zeigt man sich mit den Monatszahlen zufrieden, da das Passagierwachstum im Mai 2017 mit fast elf Prozent auch überproportional stark ausgefallen ist.

Auch weniger Flugbewegungen

Dabei geht die Entkoppelung von Passagierzahlen und Flugbewegungen weiter. Im Mai wurden rund 14.393 Starts und Landungen gezählt. Das sind rund 1,8 Prozent weniger als im Mai 2017.

Diese Statistik zeigt Flugbewegungen und Passagierzahlen am Hamburger Airport von Mai 2017 bis Mai 2018.

Ende Mai hatte Emirates angekündigt, zum Winterflugplan statt mit der Boeing 777 zukünftig mit der A380 nach Hamburg fliegen zu wollen. Dafür nimmt der Flughafen jetzt noch einmal Umbauten am Terminal vor. So soll eine der bisherigen Doppelfluggastbrücken einen zusätzlichen dritten "Finger" bekommen.

164 Maschinen nach 23 Uhr im Mai

Im Mai mussten 164 Maschinen und damit 74 mehr als noch im Vorjahresmonat von der am Airport geltenden Verspätungsregel Gebrauch machen. Laut Flughafenangaben sind nur vier Prozent auf abfertigungsbedingte Verzögerungen in Hamburg zurückzuführen. Die restlichen 96 Prozent sind an anderen Stellen des komplexen Luftfahrtsystems entstanden. Die Verspätungsregel erlaubt Starts- und Landungen in Ausnahmefällen zwischen zwischen 23 und 24 Uhr.

Von: br
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