Verzögerungen durch Vorfeldbaustelle in Hamburg erwartet

17.10.2017 - 17:05 0 Kommentare

Passagiere in Hamburg müssen bis Mitte nächsten Jahres Geduld für die Abfertigung mitbringen. Während der aktuell vierten Bauphase am Hauptvorfeld sei durch längere Abfertigungswege und mehr Bodenverkehr vor allem in Spitzenzeiten mit Verzögerungen zu rechnen, teilte Hamburg Airport mit.

Baufahrzeuge und Arbeiter sind am 17.10.2017 auf der aktuellen Vorfeld-Baustelle auf dem Flughafen Hamburg bei einer Presseführung über die Baustelle zu sehen.  - © © dpa - Christian Charisius

Baufahrzeuge und Arbeiter sind am 17.10.2017 auf der aktuellen Vorfeld-Baustelle auf dem Flughafen Hamburg bei einer Presseführung über die Baustelle zu sehen. © dpa /Christian Charisius

"Wir können mehrere Fluggastbrücken derzeit nicht nutzen", sagte eine Sprecherin. Aufgrund der Bauarbeiten stehe derzeit nicht das komplette Vorfeld zur Verfügung, und direkt an der Pier gebe es daher nur eine begrenzte Zahl von Andockpositionen für die Flugzeuge.

Etliche müssten bis zu 2,5 Kilometer entfernt geparkt werden und die Passagiere mit Bussen dorthin oder zurück zu den Terminals gebracht werden. In Spitzenzeiten seien bis zu 70 Prozent mehr solcher Fahrten erforderlich, teilte der Airport mit. "Von Mitte 2018 an haben wir alle Fluggastbrücken wieder in Betrieb. Das bringt dann Erleichterung", kündigte die Airport-Sprecherin an.

Die Bauarbeiten am vierten Abschnitt sollen Mitte Dezember abgeschlossen werden, anschließend werden von Februar 2018 an weitere Areale erneuert. Das Unternehmen empfiehlt den Reisenden, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

Die Arbeiten wurden erforderlich, weil die Betonflächen 40 bis 60 Jahre alt sind und absehbar abgenutzt sein werden. In den vergangenen fünf Jahrzehnten landeten den Angaben zufolge mehr als 6,0 Millionen Flugzeuge mit mehr als 290 Millionen Tonnen Gesamtgewicht. Nach Abschluss der bis 2020 angesetzten Bauarbeiten im Volumen von 120 Millionen Euro soll der Bodenverkehr schneller und flexibler sein und die Maschinen auf den sanierten Oberflächen weniger Lärm erzeugen.

Von: dpa
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