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Artikel vom 22.02.2010

Sicherheitspanne am Flughafen Hamburg

Eine fehlgeschaltete Tür hat in Hamburg Flugverspätungen von über einer Stunde verursacht. Passagiere einer Maschine aus Hurghada waren nicht durch die Passkontrolle gegangen und hatten sich mit wartenden Fluggästen im Abflugbereich vermischt.

Fluggastkontrolleur tastet einen Passagier mit einer Handsonde ab - © © dpa, O. Berg -

Fluggastkontrolleur tastet einen Passagier mit einer Handsonde ab

Am Flughafen Hamburg kam es am Sonntagabend zu Verzögerungen bei der Passagierabfertigung. Die ankommenden Passagiere einer Air-Berlin-Maschine aus Hurghada gelangten durch eine fehlgeschaltete Tür statt zur Passkontrolle in den Abflugbereich, wo sie sich mit wartenden Fluggästen vermischten, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Da die Reisenden aus einem Land kamen, dass nicht zur Schengenzone gehört, sei das ein Verstoß gegen die Passgesetze gewesen. Deshalb wurde der Abflugbereich um 18.10 Uhr geräumt. Alle Reisenden, auch bereits abgefertigten Passagiere, mussten erneut durch die Kontrolle. 60 Flüge verspäteten sich nach Angaben des Flughafens um mehr als eine Stunde. Die Ursache für die Fehlschaltung werde zurzeit untersucht, sagte Flughafensprecherin Stefanie Harder am Montag.

Vor rund sechs Wochen war das Terminal II des Münchner Flughafens für mehrere Stunden gesperrt worden, nachdem der Computer eines Passagiers bei der Handgepäckkontrolle Sprengstoffalarm ausgelöst hatte und der Fluggast angeblich weggelaufen war. Der Alarm, der zu mehr als hundert Verspätungen und Flugannullierungen geführt hatte, hatte sich nachträglich als Fehler herausgestellt.

Stand: 22.02.2010 - 4:09 PM Uhr

Quelle: dpa, airliners.de

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