Artikel vom 08.03.2010 0

Weniger Passagiere bei Air France-KLM

Air France-KLM hat im Februar erneut weniger Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Auch das Frachtgeschäft war rückläufig. Der Konzern machte den harten Winter sowie einen Fluglotsenstreik für den Rückgang verantwortlich.

Bug eines Airbus A320 der Air France - © © Air France -

Bug eines Airbus A320 der Air France

Air France-KLM hat auch im Februar weniger Passagiere geflogen. Die Zahl der Fluggäste ging in dem Monat um 2,2 Prozent auf 4,78 Millionen zurück, wie der Konzern am Montag mitteilte. Vor allem das Europa-Geschäft litt, was Air France-KLM mit den widrigen Wetterverhältnissen sowie dem viertägigen Streik der Fluglotsen in Frankreich erklärte.

Air France-KLM hat ihr Angebot um 5,0 Prozent auf rund 18 Milliarden verfügbare Sitzkilometer gesenkt. Davon konnten am Markt rund 14 Milliarden Kilometer verkauft werden, was einem Rückgang von 0,6 Prozent gegenüber Februar 2009 entspricht. Insgesamt konnte der Konzern so die Auslastung der Flugzeuge um 3,5 Prozent auf 77,7 Prozent steigern.

Im Cargo-Geschäft sank die Frachtleistung im Februar um 2,1 Prozent auf 867 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung wuchs um 8,3 Prozentpunkte auf 70,8 Prozent.

Mit der Wirtschaftskrise war bei den Fluggesellschaften das Geschäft eingebrochen. Air France-KLM hat bereits für das Ende März endende Geschäftsjahr 2009/10 einen Milliardenverlust angekündigt. Auch die Erlöse dürften gesunken sein. Nach Konzern-Angaben haben die Flugausfälle durch den Streik und das schlechte Wetter im Februar ungefähr 22 Millionen Euro Umsatz gekostet.

Stand: 08.03.2010 - 10:51 AM Uhr

Quelle: airliners.de mit dpa-AFX

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