Artikel vom 10.02.2010 0
Verkehrszahlen in Frankfurt ziehen an
Vorkrisen-Niveau noch nicht erreicht
© dpa
Flugzeuge der Lufthansa auf dem Weg zur Startbahn in Frankfurt
Der Flughafenbetreiber Fraport hat im Januar trotz winterbedingter Beeinträchtigungen mehr Passagiere am größten deutschen Airport Frankfurt am Main gezählt. Rund 3,7 Millionen Passagiere würden einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 3,5 Prozent entsprechen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Auf dem Hochpunkt der Wirtschaftskrise war die Zahl der Passagiere ein Jahr zuvor um mehr als zehn Prozent eingebrochen. "Wir setzen also auf einer niedrigen Basis auf", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte. Zudem habe diesmal der harte Winter mit Flugausfällen das Geschäft belastet.
Deutlich kräftiger sei der Zuwachs bei den Luftfrachtzahlen ausgefallen. Rund 157.600 Tonnen Luftfracht bedeuteten ein signifikantes Plus von 32,2 Prozent. «Noch nie wurde in einem Januar am Flughafen Frankfurt mehr Fracht umgeschlagen», erläuterte Schulte. Wachstumstreiber sind hier insbesondere die Interkontinentalverkehre beispielsweise nach Nordamerika und Fernost.
Die Zahl der Flugbewegungen sei im Frankfurt allerdings vor allem witterungsbedingt um 0,5 Prozent auf rund 35.300 zurückgegangen.
Beteiligungen
Auch auf Konzernebene spiegelt sich die insgesamt positive Verkehrsentwicklung wider. So registrierte Fraport im Januar auf den fünf Airports mit Mehrheitsbeteiligung rund fünf Millionen Passagiere, 6,6 Prozent mehr als im Januar 2009.
Insbesondere die Flughäfen Lima (rund 818.000 Fluggäste, plus 10,7 Prozent) und Antalya (rund 513.000 Passagiere, plus 26,6 Prozent) wirkten sich positiv auf das Gesamtergebnis aus. Die Zahl der Flugbewegungen stieg konzernweit um 4,3 Prozent auf fast 50.000, das Cargo-Aufkommen um 27,6 Prozent auf rund 181.000 Tonnen.
Stand: 10.02.2010 - 10:50 AM Uhr
Quelle: airliners.de mit ddp, dpa, dpa-AFX
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