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Ryanair schüttet Geld an Aktionäre aus

Investitionskürzungen

Die irische Ryanair hat angekündigt, überschüssiges Geld an die Aktionäre über Rückkäufe und Einmal-Auszahlungen auszuschütten. Gleichzeitig kündigte Airline-Chef O'Leary an, dass er nicht vorhabe, der Aer Lingus ein drittes Kaufangebot zu unterbreiten.

Ryanair-Chef Michael O'Leary - © © dpa -

Ryanair-Chef Michael O'Leary

Die Billigfluglinie Ryanair will Geld an seine Aktionäre ausschütten. Mit dem Ausstieg aus Verhandlungen um den Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen hatte das Unternehmen die Investitionen um mehr als 90 Prozent gekappt, wie Ryanair am Donnerstag in Dublin mitteilte.

Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2012/2013 im März 2013 dürften sich die Barreserven von derzeit 2,5 Milliarden Euro stark erhöhen. Ryanair-Chef Michael O'Leary sieht zum Ende des Geschäftsjahres 2012 etwa eine Milliarde Euro als verfügbar an. Rückzahlungen an Aktionäre dürften in Form von Aktienrückkäufen und Einmal-Auszahlungen kommen.

Die Wiederaufnahme von Gesprächen für einen Großauftrag an Boeing sei möglich, aber unwahrscheinlich.

Keine neue Aer-Lingus-Offerte

Zudem will Ryanair von weiteren Offerten für ein Stück des irischen Konkurrenten Aer Lingus absehen. "Sollte der irische Staat seinen 25-prozentigen Anteil nicht zum Kauf anbieten, ist ein drittes Angebot von uns unwahrscheinlich", hieß es seitens Ryanair.

Verkehrszahlen

Im Dezember erhöhte sich das Passagieraufkommen der Iren um zwölf Prozent auf 4,9 Millionen. Im Kalenderjahr transportierte Ryanair 65,3 Millionen Fluggäste. Dies entspricht nach Angaben der Airline einem Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Jahr 2008.

airliners.de mit dpa-AFX, Ryanair

Stand: 07.01.2010 - 1:14 PM Uhr

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