Artikel vom 13.08.2010 0

Qantas mit Umsatz- und Gewinnrückgang

Geschäftsjahr 2009/2010

Qantas hat im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz- und Gewinnrückgänge hinnehmen müssen. Neben den Auswirkungen der Wirtschaftskrise drückte auch die isländische Vulkanasche-Wolke das Ergebnis.

Qantas Airbus A380 bei letzten Tests in Hamburg-Finkenwerder - © © AirTeamImages.com -

Qantas Airbus A380 bei letzten Tests in Hamburg-Finkenwerder

Qantas hat am Donnerstag ihre Geschäftszahlen für das Ende Juni abgelaufene Buchhaltungsjahr bekannt gegeben. Die australische Fluggesellschaft konnte nach eigenen Angaben ihren Vorsteuergewinn mit 377 Millionen australischen Dollar (AUD; rund 264 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifachen. Diese Steigerung sei vor allem auf die positiven Entwicklungen beim Vielfliegerprogramm sowie bei der Billigtochter Jetstar zurückzuführen.

Der Nettogewinn sank jedoch von 117 Millionen im Vorjahr auf 112 Millionen AUD (rund 78,5 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2009/2010. Der Umsatz sank von 14,6 Milliarden AUD auf 13,8 Milliarden AUD (rund 9,7 Mrd. Euro).

Während Qantas in der ersten Hälfte des abgelaufenen Geschäftsjahres noch mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu kämpfen hatte, beeinträchtigte in der zweiten Hälfte die isländische Vulkanasche-Wolke das Ergebnis. Den Schaden durch die Aschewolke bezifferte die australische Fluggesellschaft auf 46 Millionen AUD.

Einen Ausblick auf die kommenden Monate wollte Qantas nicht geben. Zwar sehe es so aus, als würden sich die Geschäfte nach der Krise weiter erholen; jedoch könnten sich Änderungen bei Treibstoffpreisen, Wechselkursen etc. schnell auf die Erträge auswirken, teilte die Airline weiter mit.

Qantas kündigte lediglich an, ihre Kapazitäten bis zum Jahresende um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu erhöhen. Bei den Treibstoffkosten sei in der ersten Hälfte des neuen Geschäftsjahres aufgrund höherer Preise und umfangreicheren Flugbetriebs ein Anstieg um 13 Prozent zu erwarten.  

Stand: 13.08.2010 - 12:01 PM Uhr

Quelle: airliners.de

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