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Artikel vom 08.03.2010

Nachfrageeinbruch bei SAS hält an

Die skandinavische SAS Group kämpft weiter mit der sinkenden Nachfrage. So verkauften sich im Februar sowohl die Interkontinental- als auch Europastrecken schlechter. Einzig der innerskandinavische Markt legte zu.

Airbus A330 der SAS Scandinavian Airlines - © © SAS -

Airbus A330 der SAS Scandinavian Airlines

Die skandinavische SAS Group hat im Februar einen erneuten Nachfrageeinbruch hinnehmen müssen. So sank die Verkehrsleistung, gemessen in verkauften Passagierkilometern, gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent. Die Gruppe verringerte im gleichen Zeitraum die angebotenen Kapazitäten um 10,2 Prozent. Dadurch konnte die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge um fünf Prozentpunkte auf 66,9 Prozent gesteigert werden. Insgesamt stiegen im Februar 1,8 Millionen Fluggäste in die Maschinen der SAS Group. Das sind 0,3 Prozent mehr, als im Februar 2009.

Scandinavian Airlines beförderte im Februar rund 1,6 Millionen Passagiere und somit 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage ging um 3,3 Prozent zurück, während das Angebot um 10,8 Prozent gekürzt wurde. Dadurch stieg die Auslastung um 5,2 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent. Sowohl die interkontinentalen als auch die europäischen Routen waren weniger nachgefragt. Einzig der innerskandinavische Luftverkehr zog an.

Bei der norwegischen Wideroe stiegen im Februar 157.000 Passagiere ein. Dies entspricht einem Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Verkehrsleistung legte um zwei Prozent zu. Die Auslastung stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 56,4 Prozent. Die finnische Tochter Blue 1 konnte im vergangenen Monat rund 107.000 Passagiere befördern und somit fünf Prozent weniger als im Februar 2009. Während die Nachfrage nur um 0,6 Prozent geringer ausfiel, kürzte Blue 1 das Angebot um 6,1 Prozent. Dadurch verbesserte sich die Auslastung der Flugzeuge um 3,3 Prozentpunkte auf 59,7 Prozent.

Der finanziell angeschlagene Flugkonzern SAS bietet sich inzwischen immer offener selbst zum Kauf an, will aber vorher die Verlustzone verlassen. Die Lufthansa gilt bisher als wahrscheinlichster Käufer des halbstaatlichen Unternehmens.

Stand: 08.03.2010 - 4:49 PM Uhr

Quelle: airliners.de

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