Luftfahrt-Werbemittel
Artikel vom 02.02.2010 Tipp: Nachrichten-Newsletter hier kostenlos abonnieren

Fraport liebäugelt mit Flughafen München

Kommt jetzt die Flughafen-Konsolidierung?

Fraport-Chef Stefan Schulte hat Interesse an einem Einstieg beim Flughafen München bekundet. Ein gemeinschaftlicher Betrieb brächte deutliche Vorteile. Kommt nach der Airline-Konsolidierung nun die Zeit der Flughafen-Zusammenschlüsse?

Fraport-Chef Stefan Schulte - © © dpa -

Fraport-Chef Stefan Schulte

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat großes Interesse an einem Engagement beim Flughafen in München. "Natürlich könnte ich mir ein Zusammengehen mit München vorstellen," sagte Fraport-Chef Stefan Schulte der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe).

"Wenn die Eigentümer des Flughafens sich morgen zu einem Verkauf entscheiden würden, dann würden wir selbstverständlich den Finger heben," fügte Schulte an. Die finanziellen Mittel seien „kein Problem“. "Es gäbe sicherlich Synergien, wenn wir die Flughäfen in Frankfurt und München gemeinschaftlich betreiben", sagte Schulte. Das Thema sei derzeit aber nicht aktuell sondern eher ein Thema aus "Phantasialand".

Kommt jetzt die Flughafen-Konsolidierung?

"Phantasialand" hin oder her - nach der Konsolidierung der innerdeutschen und europäischen Airlinebranche würde eine engere Zusammenarbeit beider deutschen Hubs sicherlich Sinn machen. Größter Kunde ist sowohl in Frankfurt als auch in München die Lufthansa und seit langem schwelt der Streit um die Gebühren für die Abfertigung am Boden.

Gerade der Lufthansa-Konzern hat nach der Übernahme der Austrian Airlines (Wien) und der Swiss (Zürich) den Alpenraum für sich erschlossen. Zahlreiche weitere Beteiligungen wie Brussels Airlines oder die britische bmi erweitern das Airline-Portfolio.

Ein Zusammengehen der Hubs würde dabei deutliche Vorteile bringen. Um einem möglichen Preispoker seiner Homecarrier entgegenzuwirken, hatten sich bereits Ende 2008 im Zuge des Zusammenschlusses von Air France und KLM die Flughafengesellschaften von Paris und Amsterdam zusammengeschlossen.

Fraport ist bereits vielfach außerhalb Deutschlands engagiert. Das Unternehmen hält die Mehrheit an den Flughäfen im türkischen Antalya, in Perus Hauptstadt Lima sowie an den bulgarischen Flughäfen Varna und Burgas. Außerdem ist Fraport an den Airports in Pulkovo, Delhi, Kairo und Dakar, den arabischen Städten Riad und Dschidda sowie im chinesischen Xi'an aktiv. Eine Minderheitsbeteiligung hält die Gesellschaft auch am Flughafen Hannover-Langenhagen.

Verkehrszahlen ziehen wieder an

Schulte sagte weiter, dass die Talsohle im Flugverkehr aus Fraport-Sicht durchschritten sei. "Die Passagierzahlen werden bei uns 2010 um ein bis zwei Prozent steigen. Wenn das weltweite Wirtschaftswachstum aber stärker ausfällt als derzeit prognostiziert, dann kann das auch zu einem stärkeren Wachstum führen."

Das operative Ergebnis soll 2010 auf 600 Millionen Euro oder mehr steigen. 2009 würde die Planung erreicht. Schulte: "Für 2009 haben wir zuletzt 530 bis 540 Millionen vorausgesagt. Und da wir im Vorfeld immer konservativ rechnen, können Sie davon ausgehen, dass wir zumindest im oberen Bereich dieser Bandbreite liegen."

Link: SZ-Interview im Wortlaut

airliners.de, mit dpa-AFX

Stand: 02.02.2010 - 11:26 AM Uhr

Aktuelle Stellenangebote:

Veranstaltungskalender Termine

Mehr Termine

mehr

Wirtschaft

mehr

Magazin

mehr

Newsletter

© airliners.de

News täglich per E-Mail

Probieren Sie unseren kostenlosen Newsletter-Service. Der airliners.de Luftverkehrs-Nachrichten-Newsletter ist für viele Beschäftigte aus der Branche ein wichtiges Informationsmedium.

Falls Ihnen der Newsletter nicht gefallen sollte, können Sie ihn ganz einfach mit einem Klick wieder abbestellen. Den Link dazu finden Sie dann in jedem unserer Newsletter ganz unten. Newsletter abbonieren

mehr

Shop

© airliners.de

"Airline Seatbelt"-Gürtel

Neue Farben Der Gürtel mit original "Flugzeugsitz-Schnalle". Länge flexibel von XS bis XXL einstellbar. Gurt in schwarz, sowie in Grau/Silber oder Lila.

Einen wirklichen Flugzeug-Fan erkennt man... richtig: An seinem Gürtel. Denn dieser Seatbelt-Gürtel bringt das aufregende Kribbeln vor dem Take-Off jetzt auch in den Alltag. Zum Shop

mehr

Flugzeuglexikon

© airTeamImages.com

Boeing 747

In den frühen 60ern, bewarben sich Douglas, Lockheed und Boeing um eine Ausschreibung der US Air Force für einen neuen schweren Frachter. Die USAF entschied sich für die Lockheed Galaxy und gegen Douglas und Boeing.

Aber die gemachten Erfahrung während des USAF-Projektes waren dennoch wertvoll für Boeing: Man beschloss, ein komplett neues Zivilflugzeug zu bauen, das alle bisherigen Ausmaße sprengte. Flugzeugdetails

mehr

Karriere

Fluggerätmechaniker

Fluggerätmechaniker/innen arbeiten überwiegend in der Luft- und Raumfahrtindustrie, z.B. bei Herstellern von Flugzeugen oder von Hubschraubern sowie in Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften und Flughäfen. Darüber hinaus können sie auf Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr tätig sein. Zum Berufsfeld

mehr

Werbemittel

© airliners.de

"airliners.de Werbemittel-Ideen"-Katalog

Wir sprechen dieselbe Sprache - Unser aktueller Katalog mit Ideen und Informationen zur Werbemittel-Herstellung von Luftfahrt-Merchandising-Produkten über airliners.de. Kostenlos bestellen

mehr

Community

Insgesamt haben sich 6.547 Personen registriert und bisher 508.342 Beiträge verfasst.

Zur Zeit befinden sich 189 Besucher im Forum ( 165 Gäste und 24 Mitglieder ).