Artikel vom 26.07.2010
Aeroflot öfter von Dresden nach Moskau
Frequenzerhöhung ab März 2011
© dpa /Matthias Hiekel
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU,l) und der Generaldirektor der russischen Fluglinie Aeroflot, Witali Saweljew, am 26.07.2010 in Dresden
Die russische Fluggesellschaft Aeroflot will mehr Flüge zwischen Dresden und Moskau verkehren lassen. Generaldirektor Witali Saweljew sagte am Montag in Dresden anlässlich des einjährigen Streckenjubiläums, dass ab dem 27. März 2011 ein vierter wöchentlicher Direktflug ins Programm aufgenommen werde.
Künftig verbinde Aeroflot auch sonntags die Flughäfen Dresden und Moskau Scheremetjewo. Als Grund wurde die steigende Nachfrage genannt.
Die Auslastung der Maschinen zwischen Dresden und Moskau liegt den Angaben zufolge bei 62 Prozent. Im Juli vergangenen Jahres hatte Aeroflot nach 16-jähriger Pause die direkte Fluglinie Dresden-Moskau wieder aufgenommen.
Zunächst flog die Airline montags und freitags. Seit Juni gibt es auch mittwochs eine Verbindung. Ab Moskau biete Aeroflot zahlreiche innerrussische Anschlussflüge, hieß es. Die Moskauer Innenstadt ist über eine Expesszugverbindung in gut 30 Minuten erreichbar.
Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) verwies darauf, dass zahlreiche sächsische Firmen des Mittelstandes von der Verbindung profitieren. Tillich kündigte Gespräche mit der Aeroflot an, um eine Direktverbindung zwischen den Partnerstädten Dresden und St. Petersburg einzurichten. Eine konkrete Zusage der Aeroflot steht bisher aus. Die Airline prüfe die Rentabilität, hieß es.
In den ersten zwölf Monaten der Verbindung Dresden-Moskau nutzen 16.000 Passagiere die Linie. Im laufenden Kalenderjahr erwartet Dresdens Flughafenchef Michael Hupe 20.000 Reisende zwischen Dresden und Moskau, im folgenden Jahr prognostiziert er bei vier wöchentlichen Verbindungen rund 30.000 Fluggäste auf der Route. Die Linie werde von Geschäftsleuten, Touristen und in Dresden lebenden Russen gut angenommen.
Die Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, Bettina Bunge, sagte, Russland gelte inzwischen als einer der wichtigsten Märkte für das Dresdner Fremdenverkehrsgewerbe. Die Zahl der Übernachtungen russischer Gäste stieg 2009 im Vorjahresvergleich um 31 Prozent. Die Russen bleiben durchschnittlich 3,5 Tage in Dresden.
Stand: 26.07.2010 - 5:27 PM Uhr
Quelle: ddp
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