Artikel vom 02.02.2011 0

Winterstürme legen USA lahm

Ein massiver Wintereinbruch hat weite Teile der USA lahmgelegt. Das Unwetter erstreckt sich von Texas bis Maine. Mehr als 10.000 Flüge wurden gestrichen. Einige Flughäfen mussten geschlossen werden.

Eisüberzogene Boeing 747-200 - © © AirTeamImages.com - Jorgen Syversen

Eisüberzogene Boeing 747-200

Einer der schwersten Winterstürme seit Jahrzehnten hat weite Teile der USA lahmgelegt. Mehr als 12.000 Flüge wurden am Dienstag und Mittwoch gestrichen, Glatteis und Schnee ließen Autofahrten zum gefährlichen Abenteuer werden. Das von US-Medien als "Monstersturm" charakterisierte Unwetter erstreckte sich über 3.000 Kilometer von Texas im Süden bis Maine im Nordosten und betraf etwa 100 Millionen Menschen.

Der nationale Wetterdienst rief die Einwohner der betroffenen Regionen dringend auf, zuhause zu bleiben. Laut NASA war der Sturm einer der massivsten seit den 1950-er Jahren.

Etwa die Hälfte aller 50 Bundesstaaten war betroffen. Mehrere Flughäfen mussten schließen, darunter der Airport in Kansas City im Bundesstaat Missouri und der Flughafen Tulsa in Oklahoma. Auch der Flughafen von Dallas-Fort Worth stellte wegen des Sturms vorübergehend den Flugbetrieb ein.

Am schwersten betroffen war jedoch Chicago O'Hare mit allein 1.300 gestrichenen Flügen. Von den New Yorker Flughäfen JFK und LaGuardia wurden insgesamt 1.100 Ausfälle gemeldet, in Newark in New Jersey blieben 650 Flüge am Boden. Zeitweise waren ein Fünftel aller Flüge in den USA gestrichen.

Stand: 02.02.2011 - 4:26 PM Uhr

Quelle: AFP

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