Luftfahrt-Stellenmarkt
Artikel vom 04.05.2010 Tipp: Nachrichten-Newsletter hier kostenlos abonnieren

Vulkanasche stoppt Flugverkehr in Irland

Kontinentaleuropa nicht betroffen

Vulkanasche aus Island hat in Irland erneut den Flugverkehr lahm gelegt. Für alle großen irischen Flughäfen galt am Dienstag von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr MESZ ein Start- und Landeverbot.

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull am 19.4.2010 - © © dpa, V. Gunnarsson -

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull am 19.4.2010

Knapp drei Wochen nach dem Chaos im europäischen Luftverkehr hat die Vulkanasche aus Island wieder Flugverbote ausgelöst. In Irland und der britischen Provinz Nordirland mussten am Dienstag von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr (8:00 Uhr bis 14:00 Uhr MESZ) alle Flughäfen schließen. In kleinen Teilen Schottlands, auf den Inseln der Äußeren Hebriden, galt das Flugverbot schon seit Montagabend. Deutschland und der Luftraum in Kontinentaleuropa waren nicht betroffen.

Die Entscheidung war nach Beratungen mit dem Vulkanasche-Zentrum VAAC in London gefallen. Die Aschekonzentration übersteige die Grenzwerte, die gemeinsam mit den Triebwerkherstellern vereinbart worden seien, teilten die Behörden mit. Passagiere sollten ihre Airlines kontaktieren, bevor sie zum Flughafen fahren. Es handele sich nicht um einen neuen Vulkanausbruch, sondern um eine alte Aschewolke, die der Wind in Richtung Irland und Schottland drücke, sagte IAA-Chef Eamonn Brennan dem irischen Sender RTE.

Ministertreffen in Brüssel

In Brüssel kamen unterdessen am Dienstag die europäischen Verkehrsminister zusammen, um über ein besseres Krisenmanagement im Luftverkehr zu beraten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bekräftigte seine Forderung nach europaweit einheitlichen Grenzwerten für Vulkanasche. «Es ist schlicht und einfach nicht hinnehmbar, dass jedes Land gerade tut was es will», sagte Ramsauer am Dienstag in Brüssel vor dem Sondertreffen der EU-Verkehrsminister.

Als einzige europäische Luftfahrtbehörde hatte die britische CAA nach dem Verkehrschaos im April einen Grenzwert für Vulkanasche in der Luft festgelegt. Für den Luftraum über dem Vereinigten Königreich und Irland gibt es seitdem nur noch dort Einschränkungen, wo mehr als 2000 Mikrogramm (0,002 Gramm) Vulkanasche in jedem Liter Luft schweben.

Vorerst keine Aschegefahr in Deutschland

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) drohen in Deutschland bis zum Wochenende voraussichtlich keine Flugausfälle. Das Tief «Ulrike» bringe vom Mittelmeer Regen nach Deutschland, der die Asche aus der Luft waschen würde, sagte Andreas Friedrich, Meteorologe beim DWD. Der Wind wehe die Aschewolke derzeit von Island nach Irland und Großbritannien. Von dort aus werde die Asche aber westwärts auf den Atlantik getrieben.

Vor knapp drei Wochen war nach dem Vulkanausbruch in Island in ganz Europa der Flugverkehr zusammengebrochen. Hunderttausende Passagiere saßen weltweit fest.

dpa, AFP, airliners.de

Stand: 04.05.2010 - 2:23 PM Uhr

Aktuelle Stellenangebote:

Veranstaltungskalender Termine

Mehr Termine

mehr

Wirtschaft

mehr

Magazin

mehr

Newsletter

© airliners.de

News täglich per E-Mail

Probieren Sie unseren kostenlosen Newsletter-Service. Der airliners.de Luftverkehrs-Nachrichten-Newsletter ist für viele Beschäftigte aus der Branche ein wichtiges Informationsmedium.

Falls Ihnen der Newsletter nicht gefallen sollte, können Sie ihn ganz einfach mit einem Klick wieder abbestellen. Den Link dazu finden Sie dann in jedem unserer Newsletter ganz unten. Newsletter abbonieren

mehr

Shop

© airliners.de

"Airline Seatbelt"-Gürtel

Neue Farben Der Gürtel mit original "Flugzeugsitz-Schnalle". Länge flexibel von XS bis XXL einstellbar. Gurt in schwarz, sowie in Grau/Silber oder Lila.

Einen wirklichen Flugzeug-Fan erkennt man... richtig: An seinem Gürtel. Denn dieser Seatbelt-Gürtel bringt das aufregende Kribbeln vor dem Take-Off jetzt auch in den Alltag. Zum Shop

mehr

Flugzeuglexikon

© airTeamImages.com

Boeing 747

In den frühen 60ern, bewarben sich Douglas, Lockheed und Boeing um eine Ausschreibung der US Air Force für einen neuen schweren Frachter. Die USAF entschied sich für die Lockheed Galaxy und gegen Douglas und Boeing.

Aber die gemachten Erfahrung während des USAF-Projektes waren dennoch wertvoll für Boeing: Man beschloss, ein komplett neues Zivilflugzeug zu bauen, das alle bisherigen Ausmaße sprengte. Flugzeugdetails

mehr

Karriere

Fluggerätmechaniker

Fluggerätmechaniker/innen arbeiten überwiegend in der Luft- und Raumfahrtindustrie, z.B. bei Herstellern von Flugzeugen oder von Hubschraubern sowie in Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten von Fluggesellschaften und Flughäfen. Darüber hinaus können sie auf Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr tätig sein. Zum Berufsfeld

mehr

Werbemittel

© airliners.de

"airliners.de Werbemittel-Ideen"-Katalog

Wir sprechen dieselbe Sprache - Unser aktueller Katalog mit Ideen und Informationen zur Werbemittel-Herstellung von Luftfahrt-Merchandising-Produkten über airliners.de. Kostenlos bestellen

mehr

Community

Insgesamt haben sich 6.547 Personen registriert und bisher 508.342 Beiträge verfasst.

Zur Zeit befinden sich 212 Besucher im Forum ( 189 Gäste und 23 Mitglieder ).