
Oman Air warnt vor weiterer 787-Verzögerung
... und droht mit Abbestellung
Oman-Air-CEO Peter Hill hat deutlich gemacht, dass er keine weitere Verzögerung des Dreamliners akzeptieren würde. Wie der Airline-Chef gegenüber Medienvertretern sagte, riskiere Boeing es, einen Auftrag im Wert von einer Milliarde US-Dollar an die Konkurrenz zu verlieren. Oman Air hat eine Bestellung über sechs Boeing 787 offen, die ab 2014 ausgeliefert werden sollen.
Es gilt als wahrscheinlich, dass die Airline im Falle einer Dreamliner-Stornierung mehr Airbus-A330-Flugzeuge bestellen würde. Von diesem Typ hat Oman Air schon sieben Einheiten bestellt, deren Auslieferung bereits begonnen hat. Jetzt eine Bestellung für den neuen Airbus A350 aufzugeben, ist für Hill keine Alternative zur Boeing 787, da Oman Air zu lange auf die Flugzeuge warten müsste. Offiziell suche die Airline jedoch noch nicht nach Alternativen zum Dreamliner, berichtet „Bloomberg“.
Oman Air habe außerdem keine Pläne, aufgrund der Rezession Flugzeugauslieferungen zu verschieben. „Wir wollen Routen aufbauen, wir wollen expandieren“, zitiert „Bloomberg“ den Airline-Chef weiter. Ende September hatte Oman Air bereits eine Verbindung nach Frankfurt aufgenommen. Als weitere neue Ziele sind Prag sowie einige Städte in Italien und Skandinavien im Gespräch.
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