USA und Japan vereinbaren Open Sky

14.12.2009 - 17:30 0 Kommentare

Die Vereinigten Staaten und Japan wollen den Luftverkehr zwischen beiden Ländern weitgehend liberalisieren. Dazu haben sich beide Länder im Grundsatz auf ein "Open-Sky"-Abkommen verständigt, das zum Herbst kommenden Jahres in Kraft treten soll.

Boeing 777 der American Airlines in Tokio - © © AirTeamImages.com -

Boeing 777 der American Airlines in Tokio © AirTeamImages.com

Die USA und Japan haben sich grundsätzlich auf einen weitgehend liberalisierten Himmel zwischen beiden Ländern verständigt, um bestehende Einschränkungen im Luftverkehr weitgehend aufzuheben.

Beide Länder verhandeln bereits seit Mai über ein solches „Open Sky“-Abkommen, das den Fluggesellschaften beider Länder ermöglicht, die Routen und Anzahl der Flüge weitgehend selbst zu bestimmen. Das nun ausgehandelte Open Sky soll zum Oktober 2010 in Kraft treten.

Vorteile dürften vor allem die globalen Airlinebündnisse. So versucht American Airlines das Oneworld-Mitglied JAL Japan Airlines enger an sich zu binden. Auch die Star-Alliance-Mitglieder ANA, United Airlines und Continental Airlines wollen für bestimmte Strecken kartellrechtliche Immunität beantragen. Einzig Delta Air Lines hat keinen japanischen Bündnispartner. Zwar versucht Delta innerhalb der SkyTeam-Allianz die JAL zum Übertritt zu bewegen, doch fiel ihr durch Fusion mit Northwest Airlines ein stark ausgebautes Fernost- und Pazifikstreckennetz.

Von: airliners.de
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