Triebwerke von Lufthansa-A350 werden in Thüringen gewartet

15.12.2015 - 10:22 0 Kommentare

Lufthansa und Rolls-Royce bauen ihre Kooperation im thüringischen Arnstadt aus. Bei N3 Engine Overhaul Services sollen künftig die Triebwerke der Airbus-A350-Flotte der Kranich-Airline gewartet werden.

Flugzeugtriebwerk von Rolls-Royce an einem Airbus A350. - © © airliners.de - Gunnar Kruse

Flugzeugtriebwerk von Rolls-Royce an einem Airbus A350. © airliners.de /Gunnar Kruse

Die Triebwerke des Airbus 350 sollen vom Herbst 2016 an im Arnstädter Instandsetzungswerk von Lufthansa und Rolls-Royce gewartet werden. Damit würden künftig vier Typen von Flugzeugmotoren in Arnstadt überholt, teilte das Unternehmen N3 Engine Overhaul Services am Montag mit. Die Lufthansa wolle ihre gesamte A350-Flotte bei Instandhaltung und Ersatzteilversorgung in Arnstadt betreuen lassen. Bislang wartet N3, das 600 Mitarbeiter in dem Werk im Industriegebiet am Erfurter Kreuz beschäftigt, jährlich 100 zivile Großtriebwerke.

In dem 2007 eröffneten Arnstädter Instandhaltungswerk werden Flugzeugturbinen - darunter auch die des Airbus A380 - gewartet. Das Werk übernimmt aber auch Wartungsaufträge für andere Fluggesellschaften und repariert einzelne Triebwerksteile. Es betreut nach eigenen Angaben 20 internationale Fluggesellschaften.

Das Werk von N3 Engine Overhaul Services wurde speziell für die Instandhaltung und Überholung von Triebwerken der Reihe Rolls-Royce Trent errichtet. Derzeit umfasst die Produktpalette die Typen Rolls-Royce Trent 500 (A340), Trent 700 (A330) und Trent 900 (A380).

© Airbus, Lesen Sie auch: Lufthansa will ersten Airbus A350 in München stationieren

Die Lufthansa hat insgesamt 25 Flugzeuge des Typs Airbus A350 bestellt. Die ersten Maschinen sollen Ende des nächsten Jahres ausgeliefert werden. Ihr erstes Flugzeug diesen Typs will die Kranich-Airline nicht an ihrem Hub in Frankfurt, sondern in München stationieren.

Alles zum Thema Airbus A350 lesen Sie auf unserer Themenseite.

Von: gk, dpa
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