Transavia sorgt für Passagierwachstum bei Air France-KLM

09.01.2017 - 11:25 0 Kommentare

Mehr Fluggäste bei Air France-KLM: Im vergangenen Jahr waren es rund 93,4 Millionen. Die Lufthansa-Konkurrentin profitierte dabei vor allem von ihrer Billigtochter Transavia.

Flugzeuge von Transavia und KLM parken am Flughafen Amsterdam nebeneinander. - © © AirTeamImages.com - Daniel Alaerts

Flugzeuge von Transavia und KLM parken am Flughafen Amsterdam nebeneinander. © AirTeamImages.com /Daniel Alaerts

Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat sich im Streikjahr 2016 vor allem dank ihrer Billigtochter Transavia auf Wachstumskurs gehalten. Das geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen der Lufthansa-Konkurrentin hervor.

Demnach beförderte der französisch-niederländische Konzern samt Transavia und seines Regionalablegers Hop rund 93,4 Millionen Fluggäste. Das sind vier Prozent mehr als 2015. Die Auslastung der Maschinen blieb mit rund 86 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

Besonders kräftig fiel das Passagierplus bei Transavia aus. Dank eines stark ausgeweiteten Flugangebots wuchs die Zahl der Fluggäste um rund 23 Prozent auf 13,3 Millionen. Die übrigen Konzerngesellschaften, die weiterhin den Großteil des Geschäfts ausmachen, kamen im Gesamtjahr auf ein Passagierwachstum von 1,5 Prozent. Air France und Hop verbuchten dabei einen Rückgang um 1,4 Prozent.

© KLM, Lesen Sie auch: Air France-KLM reagiert mit neuer Langstrecken-Tochter auf Konkurrenz

Das Passagierwachstum von Transavia hat auch mit Deutschland zu tun. Der Billigflieger hat im vergangenen März in München seine erste deutsche Basis eröffnet und auch eine innerdeutsche Strecke aufgenommen. Für den kommenden Sommerflugplan hat die Airline bereits weitere Ziele angekündigt.

Heftige Streiks von Piloten und Flugbegleitern hatten Air France-KLM in der Sommersaison zu schaffen gemacht. Erst legten die Cockpit-Besatzungen zu Beginn der Fußball-Europameisterschaft die Arbeit nieder, später traten die Flugbegleiter für eine Woche in den Ausstand. Zusammen kosteten die Streiks den Konzern nach früheren Unternehmensangaben rund 130 Millionen Euro.

Von: ch, dpa-AFX
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