Beruf & Karriere So klappt es im neuen Jahr mit der Luftfahrt-Karriere

01.01.2017 - 09:01 0 Kommentare

Einige wollen das neue Jahr nutzen, um beruflich neu durchzustarten. airliners.de gibt wertvolle Tipps und beschreibt, welche Jobs in der Luftfahrtbranche derzeit besonders nachgefragt sind - und welche eher weniger.

Flugzeugwartung bei DC Aviation.

Flugzeugwartung bei DC Aviation.
© DC Aviation

Flugzeuge der A320-Familie in der Endfertigungslinie bei Airbus in Hamburg.

Flugzeuge der A320-Familie in der Endfertigungslinie bei Airbus in Hamburg.
© Airbus

Fluggastbetreuung am Flughafen.

Fluggastbetreuung am Flughafen.
© Fotolia.com - Picture-Factory

Pilot im Cockpit eines Airbus A319.

Pilot im Cockpit eines Airbus A319.
© AirTeamImages.com - Olivier Corneloup

Wartung bei Lufthansa Technik

Wartung bei Lufthansa Technik
© Lufthansa Technik AG - Gregor Schläger

Das neue Jahr hat begonnen und viele haben sich für 2017 bestimmt vorgenommen, im Beruf durchzustarten oder einen neuen Job in der Luftfahrtbranche zu finden. Während der eine das Ziel klar vor Augen hat, ist für den anderen nur wichtig, den Einstieg in die Branche zu schaffen.

Für alle lohnt jedoch ein Blick in unsere "Beruf & Karriere"-Beiträge, mit denen wir regelmäßig das Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet haben. Denn es ist nicht nur wichtig, in welcher Region der neue Job gesucht wird. Ebenso wichtig ist, welcher das sein soll. Trotz Fachkräfte- und Mitarbeitermangel wird nicht jeder Beruf gleichermaßen stark gesucht.

Eines steht auf jeden Fall fest: Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ist sehr komplex, die Jobvielfalt dementsprechend sehr groß. Neben speziell ausgebildeten Branchenprofis werden unter anderem IT-Experten, Maschinenbau-Ingenieure, Köche und Feuerwehrleute, Kraftfahrer, Busfahrer oder Elektriker gebraucht.

© Condor, Lesen Sie auch: Bunt gemischtes Potpourri an Berufen wird gesucht

Wer einen Abschluss in einem dieser Berufe in der Tasche hat, dem kann der Quereinstieg in die Luftfahrt mit einem Job beispielsweise am Flughafen gelingen. Doch auch anderen bietet sich diese Chance, zum Beispiel über eine Umschulung.

Eine lohnenswerte Umschulung kann die zum Tourismuskaufmann oder Servicekaufmann im Luftverkehr sein. Denn damit dieser reibungslos funktioniert, sind nicht nur in Cockpit, Kabine oder bei den Bodenverkehrsdiensten Spezialisten nötig. Auch an den "Schnittstellen" zwischen den Fluggesellschaften, Flughäfen und den Fluggästen sind Tourismusexperten mit der richtigen Qualifikation im Einsatz - und gefragt.

Fachkräfte sind stets gefragt

Die Luft- und Raumfahrtindustrie gilt nach wie vor als Wachstumsbranche. Mitarbeiter werden unter anderem für die Produktion der aktuellen Flugzeuge, im sogenannten Blue-Collar-Bereich, benötigt. Besonders für Spezialisten mit Freigabeberechtigungen als Fluggerätmechaniker oder Fluggerätelektroniker gibt es derzeit viele Möglichkeiten.

Aktuelle Luftfahrt-Stellenangebote bequem per Mail

Eine große Auswahl an Jobs in der Luftfahrtbranche gibt es im Stellenmarkt von airliners.de. Interessant ist auch der Stellenmarkt-Newsletter. Einmal pro Woche kommen damit die neuesten Jobangebote zu individuell auswählbaren Berufsfeldern ganz bequem per Mail.

Piloten müssen flexibel sein

Wohl kein Beruf wird so eng mit der Luftfahrt assoziiert, wie der des Piloten. Doch wer darüber nachdenkt, einmal selbst einen Job im Cockpit anzustreben, sollte einiges bedenken. Der Arbeitsmarkt gilt als gesättigt und auch aktuelle Entwicklungen sollten beachtet werden. Im Zuge ihres Konzernumbaus reformiert beispielsweise die Lufthansa Ausbildung und Training ihrer Piloten. Künftig soll möglichst kostengünstig für vielfältige Einsatzmöglichkeiten ausgebildet werden. Dafür startet im Februar die neue European Flight Academy, mit der die Lufthansa Group ihre Flugschulen unter einem Dach vereint.

Während insgesamt der Bedarf an Piloten in Deutschland nicht besonders groß ist, sieht es international etwas anders aus. Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass bis zum Jahr 2035 weltweit 617.000 neue Linienpiloten benötigt werden, 112.000 davon in Europa.

Der europäische Flugzeugbauer Airbus bleibt in seiner aktuellen Prognose deutlich unter den Boeing-Zahlen. Nach Airbus-Schätzung werden in den nächsten 20 Jahren rund 560.000 neue Piloten benötigt.

© dpa, Patrick Pleul Lesen Sie auch: Zeitarbeit hat ihre Vor- und Nachteile

Gerade Berufs- und Quereinsteigern kann die Zeitarbeit den Weg in die Luftfahrt ebnen. Das sagen zumindest die Arbeitgeber. Ihr Argument: Mittels Zeitarbeit kann man unkompliziert verschiedene Arbeitsplätze in der Branche kennenlernen, ohne ständig den Arbeitgeber wechseln zu müssen. Schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne und eine unsichere Zukunft, kontert hingegen die Gewerkschaftsseite. Welche Sicht für einen persönlich die richtige ist, muss jeder Arbeitnehmer selbst entscheiden.

Alle, die sich beruflich in der Luftfahrt weiterentwickeln wollen, sollten dagegen im neuen Jahr über Fort- und Weiterbildung nachdenken. Vielfach werden die Kurse vom Arbeitgeber sogar gefördert. Eine aktuelle Übersicht von Anbietern für Trainings, Kursen und Seminaren in der Luftfahrt gibt es ebenfalls auf airlinersde.de, und zwar hier.

Von: airliners.de
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