Thomas Cook: Kaum Spielraum für höhere Ticketpreise

14.05.2018 - 08:53 0 Kommentare

Thomas-Cook-Airlines-Chef Debus geht in nächster Zeit nicht von steigenden Preisen für Flugtickets aus. Grund seien die aktuellen deutlichen Überkapazitäten im Markt und der weltweit ansteigende Flugverkehr.

Christoph Debus, Chief Airlines & Hotels Officer der Thomas Cook Group - ©  © airliners.de - Gunnar Kruse

Christoph Debus, Chief Airlines & Hotels Officer der Thomas Cook Group © airliners.de /Gunnar Kruse

Flugtickets werden nach Einschätzung des Chefs der Thomas-Cook-Airlines, Christoph Debus, in absehbarer Zeit kaum teurer werden. Nach wie vor gebe es in der Branche Überkapazitäten, sagte der Manager dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Im Sommer sei allein das Angebot für touristische Flüge aus Deutschland um acht Prozent gestiegen, so dass er nur wenig Spielraum für Preiserhöhungen sehe. Zu dem Reisekonzern Thomas Cook gehört unter anderem der deutsche Ferienflieger Condor.

© AirTeamImages.com, Lesen Sie auch: Airlines kämpfen in diesem Sommer um Mallorca

Der Luftverkehr werde auch künftig stärker wachsen als das Bruttosozialprodukt, meinte Debus. Am Dienstag hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr berichtet, dass sein Unternehmen wie die Branche immer deutlicher an Wachstumsgrenzen stoße.

Die Gesellschaften hätten zunehmend mit knappen Ressourcen beispielsweise beim Personal, bei Ersatzteilen und Flugzeugen zu kämpfen. In der Folge werde sich der Preisverfall bei den Tickets verlangsamen.

Von: br, dpa-AFX
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Boeing 737-800 der TUIfly Tui will die Hälfte ihrer Flugzeuge kaufen

    Der Reisekonzern Tui will künftig mehr Jets selbst kaufen und nur noch die Hälfte seiner Flugzeugflotte leasen. Für die Mittelstrecke hat er zwei weitere Boeing 737 MAX bestellt. Angetrieben wird das Unternehmen von verbesserten Finanzzahlen für das Winterhalbjahr.

    Vom 09.05.2018
  • Wolfram Simon: "Die Frage nach einem Gewinner und einem Verlierer der Air-Berlin-Pleite stellt sich nicht." "Bei Zeitfracht ticken die Uhren anders"

    Interview Zeitfracht-Chef Simon spricht im Interview mit airliners.de über Kultur sowie Strategie des eigenen Unternehmens. Und er beschreibt, an welchen Stellen bei der Integration von Air-Berlin-Teilen die größten Schwierigkeiten bestanden.

    Vom 15.08.2018
  • Streikende belgische Ryanair-Flugbegleiter. Ryanair-Streik trifft auch Deutschland

    Die Ryanair-Flugbegleiter in vier Ländern streiken am Mittwoch. Die Airline strich hunderte Flüge - das hat auch Auswirkungen auf Deutschland. Und es sind nicht die letzten Ausstände.

    Vom 25.07.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus