Artikel vom 01.03.2010 0
Einschränkungen durch Sturmtief Xynthia
© AirTeamImages.com
Air-Malta-Maschine beim Seitenwind-Anflug
In Folge des Sturmtiefs "Xynthia" muss auch am Montag mit Einschränkungen im Flugverkehr über Deutschland gerechnet werden. "Bis es wieder zum Normalbetrieb kommt, dauert es eine Weile", sagte am Morgen eine Sprecherin des Flughafens von Frankfurt am Main.
Sturmtief «Xynthia» hat am Sonntag den Flug- und Bahnverkehr in Deutschland schwer beeinträchtigt. Am Frankfurter Flughafen wurde wegen der hohen Windgeschwindigkeiten rund jeder sechste Flug gestrichen. Die Mehrheit der Maschinen hatte Verspätung.
Bis zum Abend wurden rund 240 von ursprünglich 1270 geplanten Starts und Landungen gestrichen. Viele Passagiere seien umgebucht worden, sagte ein Fraport-Sprecher. Ein Teil der Fluggäste musste jedoch in Hotels in der Umgebung übernachten. 25 Flüge seien zu anderen Flughäfen in Deutschland umgeleitet worden. Die Maschinen hätten teilweise zwischen einer und zwei Stunden Verspätung.
Mit orkanartigen Böen hatte "Xynthia" in Europa am Wochenende starke Schäden verursacht. Neben dem Flugverkehr kam es auch bei der Bahn zu massiven Beeinträchtigungen. Auch viele Straßen mussten gesperrt werden.
Stand: 01.03.2010 - 12:17 PM Uhr
Quelle: dpa, ddp
Meistgelesen
- 1 Air Berlin wagt den Billigst-Tarif Neue Tarifstruktur
- 2 Lufthansa-A380 heißt «Berlin» Taufe in Tegel
- 3 A400M-Tests in Brandenburg beendet Testflüge verliefen «nicht nach Plan»
Anzeige

Wieder Charterflüge ab Lübeck