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Thema OHB

  1. Verkauf von Airbus-Werken gescheitert

    OHB «nicht der richtige Partner» Der Verkauf der Airbus- und EADS- Werke in Varel, Nordenham und Augsburg mit rund 6800 Beschäftigten ist nach monatelangen Verhandlungen gescheitert. Ein neuer Interessent ist laut Industriekreisen nicht in Sicht. Die Werke dürften damit länger unter dem Dach der Airbus-Mutter EADS bleiben. Airbus bekräftigte, grundsätzlich an den Verkaufsplänen festzuhalten. Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB Technology habe sich aber als der falsche Partner herausgestellt, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Die Bundesregierung bedauerte das Scheitern des Verkaufs. Die IG Metall sprach sich gegen weitere Verhandlungen aus.

    Vom 27.03.2008
  2. Gespräche mit Finanzinvestor über Airbus-Werke

    Alternative zum OHB Verkauf? Airbus verhandelt laut einem Zeitungsbericht über den Einstieg eines Finanzinvestors in seinen zum Verkauf stehenden Werken in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Auch das US- Unternehmen Spirit Aerospace soll wieder im Rennen sein, wie die «Financial Times Deutschland» am Dienstag unter Berufung auf Branchenkreise berichtete. Airbus-Chef Thomas Enders suche damit Alternativen zu dem gescheiterten Verkauf der deutschen Werke an den Bremer OHB-Konzern. Offiziell heißt es vom Unternehmen lediglich, die Verkaufverhandlungen liefen weiter. Eine Bestätigung für Informationen über das Scheitern der Gespräche mit OHB gab es bisher nicht.

    Vom 25.03.2008
  1. Airbus stellt Verhandlungen über Werksverkauf an OHB/MT Aerospace ein

    A350 Zeitplan in Gefahr Airbus hat die Verhandlungen über den Verkauf von deutschen Werken laut einem Zeitungsbericht eingestellt. Bei den Gesprächen mit dem Interessenten OHB/MT Aerospace sei eine akzeptable Lösung weder industriell noch finanziell erreichbar gewesen, berichtete die "Financial Times Deutschland" in ihrer Internet-Ausgabe unter Berufung auf Branchenkreise. Airbus-Chef Thomas Enders sehe den Zeitplan für das neue Langstreckenmodell A350XWB in Gefahr, wenn nicht kurzfristig über die Verkäufe der Airbus-Werke entschieden werde. Deshalb habe Enders angekündigt, dass in zwei bis drei Wochen Klarheit über die nächsten Schritte bestehen müsse.

    Vom 21.03.2008
  2. Finanzmarktkrise belastet Airbus-Werksverkäufe

    Industrie Die Verhandlungen über den Verkauf der Airbus-Werke in Varel, Nordenham und Augsburg mit rund 6800 Beschäftigten gestalten sich durch die aktuelle Finanzmarktkrise äußerst schwierig. Nach dpa-Informationen ist keinesfalls mehr sicher, dass der US-Finanzinvestor Cerberus gemeinsam mit der Bremer OHB die Übernahme stemmen will. OHB verhandelt als bevorzugter Bieter mit EADS über die drei Airbus-Werke. Das Unternehmen sprach zuletzt von konstruktiven, aber komplizierten Verhandlungen. Durch die Kreditkrise in den USA haben derzeit auch Hedge-Fonds Probleme, größere Transaktionen zu finanzieren. In Branchenkreisen wird nicht mehr ausgeschlossen, dass der Deal mit OHB/Cerberus platzen könnte.

    Vom 21.03.2008
  3. OHB blickt optimistisch ins kommende Jahr

    Das am Kauf von Airbus-Werken interessierte Bremer Raumfahrtunternehmen OHB Technology hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 12,5 Millionen Euro erzielt. Das war ein Plus von vier Prozent, wie OHB am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg auch dank der Übernahme des Technologieunternehmens Kayser-Threde um 34 Prozent auf rund 219 Millionen Euro. OHB verhandelt derzeit als bevorzugter Bieter mit dem EADS-Konzern über den Kauf der Airbus- Werke in Varel, Nordenham und Augsburg mit rund 6800 Beschäftigten.

    Vom 13.03.2008
  4. Airbus-Werke sollen im Sommer verkauft werden

    Pressebericht Die Verträge für die zum Verkauf stehenden Airbus-Werke in Varel, Nordenham und Augsburg sollen nach Informationen des NDR im Frühsommer unterzeichnet werden. Die Verhandlungen zwischen dem Bremer Unternehmen OHB Technology, Airbus und dem Mutterkonzern EADS seien gut angelaufen, meldete der Sender am Freitag unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. Das Kapital für die Übernahme in Höhe von 750 Millionen Euro soll dem Bericht zufolge von einem US-Investor kommen. Airbus soll zunächst an den Werken beteiligt bleiben.

    Vom 22.02.2008
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  6. Airbus-Werke könnten in nächsten Jahren an die Börse kommen

    Die zum Verkauf stehenden deutschen Airbus-Werke des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS könnten offenbar an die Börse kommen. Nach ihrer Integration in einen geplanten deutschen Luftfahrtzuliefererkonzern sei ein Börsengang in vier bis fünf Jahren eine Option, sagte der Vorstandsvorsitzende des Augsburger Raumfahrtunternehmens MT Aerospace, Hans Steininger der «Financial Times Deutschland» (Freitagausgabe). Die OHB Technology-Tochter MT Aerospace wurde Mitte Dezember 2007 von EADS als bevorzugter Bieter für die Airbus-Werke in Nordenham, Varel und Augsburg ausgewählt.

    Vom 08.02.2008
  7. Airbus-Investor OHB will will Produktion in Deutschland halten

    Trotz Dollar-Schwäche Trotz der Probleme des Flugzeugbauers Airbus durch den schwachen Dollar will der Käufer von drei deutschen Airbus-Werken die Produktion in Deutschland belassen. Die Wechselkurs-Problematik sei nicht "allein entscheidend" für die Kostenrechnung, da in den Fabriken hochautomatisiert gearbeitet werde, sagte der Chef des Technologiekonzerns OHB, Marco Fuchs, dem "Handelsblatt" von Donnerstag. Es sei allerdings notwendig, die Produktion billiger zu gestalten, fügte er hinzu.

    Vom 23.01.2008
  8. Verkauf der Airbus-Werke riskant für Steuerzahler

    Medienbericht München - Der geplante Verkauf der deutschen Airbus-Werke an die Bremer Firma OHB könnte laut einem Bericht des "Focus" zu hohen Belastungen für die Steuerzahler führen. Wie das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtete, will die Bundesregierung für den Verkauf zinsgünstige Darlehen von bis zu 300 Millionen Euro über die Staatsbank KfW gewähren. Mit dem Geld soll OHB die Umrüstung der Airbus-Fabriken auf moderne Kohlenfaser-Verbundstoffe finanzieren können. Die Kredite müssen demnach aber nur dann zurückgezahlt werden, wenn die Geschäfte gut laufen.

    Vom 23.01.2008
  9. Verhandlungen zwischen OHB und Airbus beginnen Freitag

    Die Kaufverhandlungen für die drei deutschen Airbus-Werke beginnen nach Angaben des Kaufinteressenten, der Bremer Technologiekonzern OHB, an diesem Freitag. «Wir wollen die Verträge bis Ende März unterschriftsreif haben», sagte OHB-Chef Marco Fuchs am Donnerstag. Airbus werde zunächst an den Werken einen Minderheitsanteil von um die 25 Prozent halten. Über den Kaufpreis müsse noch verhandelt werden.

    Vom 10.01.2008
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  11. Wulff stellt hohe Investitionen für Airbus-Werke in Aussicht

    Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat für den Fall des Verkaufs der Airbus-Werke in Varel und Nordenham hohe Investitionen in diese Standorte angekündigt. Die Umgestaltung mit Blick auf neue Werkstoffe werde im Rahmen des europarechtlich Zulässigen bezuschusst, sagte Wulff am Donnerstag im NDR info. Niedersachsen habe 100 Millionen Euro im Landeshaushalt im Auge, und für das nächste Jahr seien bereits 20 Millionen Euro eingestellt. Die Bundesregierung habe bis 2013 600 Millionen Euro in den Bundeshaushalt eingestellt, sagte Wulff weiter, so dass es ausreichend Mittel und auch noch die Möglichkeit von Bürgschaften über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gebe, um diese Investitionen zu schultern.

    Vom 20.12.2007
  12. EADS benennt bevorzugte Bieter für Airbus-Werksverkauf

    MT Aerospace (OHB) soll deutsche Werke übernehmen Der Board des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS hat drei bevorzugte Bieter für die geplante Veräußerung einiger europäischer Airbus-Standorte ausgewählt. In den kommenden Monaten sollen mit Latécoère in Frankreich, GKN in Großbritannien und MT Aerospace in Deutschland Verhandlungen über die Standorte Méaulte und St. Nazaire Ville (beide Frankreich), Teile des Werks in Filton (Großbritannien) und die deutschen Standorte Nordenham, Varel und Augsburg geführt werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Anschluss an eine Sitzung des Gremiums mit.

    Vom 19.12.2007
  13. OHB übernimmt Münchner Raumfahrtunternehmen Kayser-Threde

    Kurzmeldung Bremen/München (dpa) - Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB Technology AG hat die Übernahme der Münchner Kayser-Threde GmbH abgeschlossen. Kayser-Threde werde seit Juli in die Konzernrechnung der OHB einbezogen, teilte das Unternehmen am Montag in Bremen mit. Der Kaufpreis für das Raumfahrtunternehmen lag bei 5,95 Millionen Euro, sagte ein Sprecher. Es ist auf die Entwicklung und den Bau von Nutzlasten, wissenschaftlichen Geräten und Anlagen für die Luft- und Raumfahrt, Wissenschaft und Industrie spezialisiert. OHB ist in den Bereichen Raumfahrtsysteme, Sicherheit, Raumtransport und Telematik tätig.

    Vom 20.08.2007
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