Artikel vom 16.01.2012 0

Air Berlin nimmt Abu-Dhabi-Flüge auf Fotostrecke

Air Berlin hat am Sonntag eine neue Verbindung ab Berlin in den Nahen Osten eröffnet. Viermal wöchentlich startet ein Airbus A330 mit Ziel Abu Dhabi. Dort übernimmt Etihad Airways im Rahmen der neuen Strategie die Passagiere in Richtung Asien und Australien.

Der Erstflug der Air Berlin aus Berlin wurde am Flughafen Abu Dhabi mit einer traditionellen Wassertaufe begrüßt.

Erstmals ist am Sonntagabend ein Flugzeug nonstop von Berlin nach Abu Dhabi gestartet. An Bord der Maschine von Air Berlin war auch deren Chef Hartmut Mehdorn, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Den Abflug vom Flughafen Tegel verfolgten auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed Ahmed Al Mahmood. Die Verbindung ins Emirat am Persischen Golf werde nun viermal wöchentlich angeboten, zunächst ab Tegel, von Juni an dann ab dem neuen Flughafen in Schönefeld, hieß es.

Abu Dhabi soll für Air Berlin der neue Anknüpfungspunkt für Flüge nach Asien und Australien werden. Bislang war es das benachbarte Dubai. Grund für den Wechsel ist der geplante Einstieg der arabischen Fluggesellschaft Etihad als Großaktionär bei Air Berlin. Etihad will noch im Januar seinen Air-Berlin-Anteil von 2,99 Prozent auf 29,2 Prozent erhöhen. Beide Fluglinien starteten in der vergangenen Woche bereits ihre Zusammenarbeit und vermarkten ausgewählte Flüge des Partners unter einer eigenen Flugnummer. 

Die strategische Partnerschaft mit Etihad Airways eröffne den Fluggästen von Air Berlin viele Vorteile durch neue Flugmöglichkeiten, erklärte Mehdorn. Wowereit betonte: «Die neue Verbindung nach Abu Dhabi ist wichtig, um Berlin nicht nur als europäisches Drehkreuz, sondern auch als weltweites Drehkreuz zu etablieren.»

Stand: 16.01.2012 - 10:41 AM Uhr

Quelle: dpa, airliners.de

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