Artikel vom 09.03.2011 0

Condor stattet 767 mit WiFi aus

Lufthansa Systems hat auf der ITB unter dem Namen BoardConnect ein neues Inflight-Entertainmentsystem vorgestellt. Passagiere können über die eingebauten Monitore oder eigenen WiFi-fähigen Geräten ins Internet einwählen. Als Erstkunde konnte Condor gewonnen werden.

Internetzugriff auf mobilem Endgerät über BoardConnect von Lufthansa Systems - © © Lufthansa Systems -

Internetzugriff auf mobilem Endgerät über BoardConnect von Lufthansa Systems

Für Urlauber wie auch für Geschäftsreisende ist die Bordunterhaltung ein wichtiger Teil des Services an Bord. Mit BoardConnect stellt Lufthansa Systems auf der ITB ein neues In-Flight Entertainmentsystem (IFE) vor, das nicht nur kostengünstig, sondern auch ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation an Bord eröffnen soll. Als erste Fluggesellschaft hat sich Condor entschieden „BoardConnect“ in ihren Boeing 767 einzuführen, teilte der IT-Anbieter am Mittwoch mit.

Das Infotainmentsystem basiert auf einem WiFi-Netzwerk, über das die Passagiere von eingebauten Bildschirmen aus oder aber mit ihren eigenen Laptops, Tablet-PCs, Smartphones und anderen WiFi-fähigen Endgeräten auf ein breites Angebot an Video, Audio, Spielen und anderen Inhalten zugreifen können. Zugleich erlaubt „BoardConnect“ den Fluggesellschaften neue Formen der Kundenkommunikation sowie neue Informationsangebote und Services. Möglich sind auch Dienstleistungen, die den Airlines zusätzliche Einnahmequellen erschließen.

„Gerade in der Touristik ist die Bordunterhaltung ein wichtiger Teil des Reiseerlebnisses und damit ein Mittel, sich im Wettbewerb zu differenzieren“, sagte Rainer Kröpke, Leiter Produktmanagement und Marketing der Condor Flugdienst GmbH. „BoardConnect“ eröffnee der Condor ganz neue Möglichkeiten. Zugleich sei das System in Einbau und Betrieb deutlich kostengünstiger als herkömmliche Lösungen, so Kröpke weiter.

Im Gegensatz zu konventionellen IFE-Systemen muss bei BoardConnect nicht mehr jeder einzelne Sitz verkabelt werden. Stattdessen gibt es in der Kabine einer Boeing 767 zum Beispiel nur noch fünf Access-Points, die mit dem zentralen Server verbunden sind. Durch den Wegfall der Verkabelung verringere sich der Installationsaufwand erheblich, sagt Dr. Jörg Liebe, CIO der Lufthansa Systems. Eine gesonderte Liegezeit für den Einbau sei nicht notwendig.

Stand: 09.03.2011 - 3:58 PM Uhr

Quelle: airliners.de mit Lufthansa Systems

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