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Lage auf deutschen Flughäfen weitgehend normalisiert - Neue Sicherheitsbestimmungen für Handgepäck bei USA-Flügen

Berlin (ddp). Nach der Vereitelung von Terroranschlägen in London hat sich der Flugverkehr in Deutschland wieder weitgehend normalisiert. Die meisten Maschinen seien am Freitag wieder planmäßig gestartet, erklärten Sprecher der großen deutschen Flughäfen auf ddp-Anfrage. Auch nach Angaben der Lufthansa läuft der Verkehr weitgehend normal. Wegen des Terroralarms in London waren am Donnerstag viele Flüge nach London ausgefallen.

In Frankfurt starteten und landeten die Flugzeuge nach und aus London-Heathrow nach Angaben eines Sprechers wieder weitgehend normal. Allerdings könne es wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bei der Abfertigung zu leichten Verzögerungen kommen. An den zentralen Kontrollstellen seien die Warteschlangen etwas länger als sonst.

Ein Münchner Flughafensprecher sagte, es laufe inzwischen«alles ganz normal». In Berlin hieß es, lediglich die beiden Direktflüge aus den USA würden sich wegen der dort verschärften Sicherheitsmaßnahmen möglicherweise um zwei Stunden verspäten. Entsprechend verschöben sich auch die Abflüge dieser Flugzeuge in Berlin.

Auch in Düsseldorf starteten die meisten Maschinen nach London wieder planmäßig. Lediglich die Fluggesellschaft British Airways habe von sich aus drei Flüge gestrichen. Grund sei der enge Flugplan. In Hannover starteten und landeten nach Angaben eines Sprechers alle Flüge planmäßig.

Die Lufthansa informierte auf ihrer Homepage (lufthansa.de) über neue Sicherheitsbestimmungen. Danach dürfen auf Flügen in die USA im Handgepäck keine Flüssigkeiten mehr mitgenommen werden. Darunter fallen Getränke, Cremes oder Haargel. Mitgeführt werden dürfen nach wie vor Babynahrung, -milch und -säfte sowie dringend benötigte Medikamente. Fluggäste sollten ihr Handgepäck auf «das unbedingt notwendige Maß» begrenzen und frühzeitig am Flughafen eintreffen, riet die Airline.

ddp

Stand: 30.11.00-1 - 12:00 AM Uhr

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