
US-Fluggesellschaften leiden weiter August-Verkehrszahlen
Die amerikanischen Full-Service-Airlines stecken weiterhin tief in der Krise. So verzeichneten die großen Airlines des Landes im August bedeutend niedrigere Passagierzahlen als im Jahr zuvor.
Den Negativrekord erzielte American Airlines, die im August mit 7,72 Millionen Fluggästen rund 8,5 Prozent weniger Passagiere an Bord begrüßen konnte. Die in Dallas beheimatete Airline hatte das Angebot um 9,4 Prozent auf 13,2 Milliarden verfügbare Sitzmeilen reduziert. Die Verkehrsleistung sank um 8,1 Prozent auf 11,2 Milliarden verkaufte Passagiermeilen. Dadurch konnte die Auslastung auf 84,7 Prozent leicht verbessert werden.
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Bei Delta stiegen im August rund 15,14 Millionen Fluggäste ein. Das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Während die angebotenen Kapazitäten auf 21,6 Milliarden Sitzmeilen reduziert wurden, sank die Nachfrage um 2,2 Prozent auf 18,73 verkaufte Passagiermeilen. Somit konnte die Auslastung der Flugzeuge um einen Prozentpunkt auf 86,6 Prozent angehoben werden.
UAL, Mutter der United Airlines, meldete für die Stammlinie 5,33 Millionen beförderte Passagiere. Das entspricht rund zehn Prozent weniger Fluggästen. Bei den Regionalpartnern stieg jedoch die Anzahl der beförderten Passagiere, so dass konzernweit insgesamt 7,7 Millionen Fluggäste an Bord begrüßt werden konnten. Dies entspricht einem Rückgang von 4,4 Prozent gegenüber August 2008. United senkte das Angebot um 6,2 Prozent ab. Die Nachfrage ging jedoch konzernweit nur um 3,3 Prozent zurück, so dass die Auslastung um 2,5 Punkte auf 86,1 Prozent kletterte.
Rund 5,9 Millionen Passagiere stiegen im August bei Continental Airlines und den Regionalpartnern ein. Gegenüber dem Vorjahr waren dies 6,1 Prozent weniger. Das Angebot wurde um 5,6 Prozent auf 9,14 Milliarden verfügbare Sitzmeilen abgesenkt. Die Verkehrsleistung ging um 3,9 Prozent auf 8,78 Milliarden Passagiermeilen zurück, so dass die Auslastung konzernweit um 1,9 Prozentpunkte auf 85,8 Prozent stieg.
Auch US Airways meldet sinkende Zahlen im August. Die Airline schmolz die Kapazitäten um 3,8 Prozent auf 6,4 Milliarden verfügbare Sitzmeilen ab. Davon konnten am Markt rund 5,5 Milliarden Passagiermeilen abgesetzt werden. Dies entspricht einem Rückgang von 3,9 Prozent. Die Auslastung blieb mit 85,7 Prozent annähernd stabil.
Gewinner sind dagegen die Lowcost-Airlines des Landes wie Southwest Airlines, die Lufthansa-Beteiligung JetBlue Airways, Frontier und Allegiant Air, die ihre Passagierzahlen im August konstant halten oder sogar steigern konnten.
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