Artikel vom 27.01.2010 0

UAL bleibt in den roten Zahlen

UAL Corp., Mutterkonzern der United Airlines, hat die Finanzdaten für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2009 vorgelegt. Demnach konnte der Konzern trotz deutlicher Entlastung bei Kerosin- und Personalkosten die Gewinnschwelle nicht überschreiten. Unterm Strich steht ein Minus von 651 Millionen Dollar.

Bug einer Boeing 747-400 der United Airlines - © © AirTeamImages.com -

Bug einer Boeing 747-400 der United Airlines

Die United-Airlines-Mutter UAL kämpft weiter mit der weltweiten Luftfahrtkrise und kommt nicht aus den roten Zahlen. Im vierten Quartal stand trotz deutlich reduzierter Kerosin- und Lohnkosten ein Minus von 240 Millionen Dollar (rund 170 Mio Euro).

Damit lag der Verlust zwar unter dem des Vorjahres, als vor allem die hohen Ölpreise belasteten, aber über dem des Vorquartals. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Chicago mit. Hier sank vor allem der Erlös der Stammmarke United Airlines, die mit drei Milliarden Dollar rund zwölf Prozent weniger umsetzte als noch vor einem Jahr.

Im gesamten Jahr 2009 fiel der Erlös des Konzerns um fast ein Fünftel auf 16,3 Milliarden Dollar. Unter dem Strich belief sich der Verlust im vergangenen Jahr auf 651 Millionen Dollar nach minus 5,4 Milliarden Dollar im Vorjahr, als vor allem die hohen Kosten für Kerosin das Unternehmen tief in die roten Zahlen gerissen hatten. Experten hatten allerdings mit einem noch schlechteren Ergebnis gerechnet - die UAL-Aktie legte vorbörslich zu.

Delta Air Lines hatte am Dienstag ihre Zahlen vorgelegt. Auch das Unternehmen aus Atlanta konnte die Verluste reduzieren, erreichte aber nicht die Gewinnzone. Anders dagegen Continental, die im vierten Quartal wieder schwarze Zahlen schrieb. American Airlines hat für das vierte Quartal ebenfalls einen dreistelligen Millionenverlust ausweisen müssen.

Stand: 27.01.2010 - 5:09 PM Uhr

Quelle: dpa-AFX

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