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Thema Alitalia

Der ehemalige italienische Staatscarrier wurde im Frühjahr 2017 unter Sonderverwaltung ("Insolvenz") gestellt. Seit dem wird ein Käufer für die ehemalige Etihad-Beteiligung gesucht.

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  2. Rom will Air France-KLM bei Alitalia neues Angebot machen

    Die italienische Regierung will Medienberichten zufolge in der kommenden Woche einen neuen Vorschlag machen, um die vor der Pleite stehende Fluggesellschaft Alitalia doch noch zu retten. Der neue Vorschlag solle die französisch-niederländische Air France-KLM überzeugen, Alitalia doch noch zu übernehmen, berichteten italienische Nachrichtenagenturen am Donnerstag. "Wir werden nächste Woche einen Plan vorlegen, um Air France zu überzeugen", habe Regierungsvertreter Enrico Letta bei einem Treffen mit Gewerkschaften angekündigt.

    Vom 10.04.2008
  3. Alitalia kann kurzzeitig eigenständig überleben

    239 Millionen Euro Barmittel Die marode italienische Airline Alitalia kann mit eigenen Finanzmitteln noch für einen kurzen Zeitraum überleben. Derzeit verfüge die Fluggesellschaft über 239 Millionen Euro an Bargeld und kurzfristigen Darlehen, hieß es am Dienstagabend nach einer Verwaltungsratssitzung in Rom. Jedoch dränge die Zeit, um zu einer Lösung zu kommen, teilte das Unternehmen mit. Thema der Sitzung war die Zukunft von Alitalia nach dem Abbruch der Verkaufsverhandlungen durch Air France-KLM.

    Vom 09.04.2008
  1. Air-France-Führung billigt Abbruch der Alitalia-Gespräche

    Der Verwaltungsrat von Air France-KLM hat am Montag den Abbruch der Übernahmegespräche mit Alitalia ausdrücklich gebilligt, die Tür zu Verhandlungen aber nicht endgültig zugeschlagen. «Der Verwaltungsrat hat diesen (Gesprächs-)Abbruch, den er versteht und billigt, zur Kenntnis genommen», erklärte die Konzernführung in Paris. Es liege jetzt bei Alitalia, seinen Mitarbeitern und deren Gewerkschaften, sich zur Zukunft der angeschlagenen Fluggesellschaft zu äußern.

    Vom 08.04.2008
  2. Alitalia-Gewerkschaften bekräftigen Bereitschaft zu Verhandlungen

    Angesichts der drohenden Insolvenz der italienischen Airline Alitalia haben die Gewerkschaften ihre Bereitschaft zu neuen Übernahmegesprächen mit Air France-KLM bekräftigt. «Mit Air France kann man noch verhandeln», sagte der Generalsekretär der Gewerkschaft CGIL, Guglielmo Epifani, der Turiner Zeitung «La Stampa» (Sonntag). Nicht die Alitalia-Gewerkschaften hätten die Verhandlungstür am vergangenen Mittwoch zugeschlagen, sondern Air-France-KLM-Chef Jean- Cyril Spinetta habe die Übernahmegespräche abgebrochen, sagte Epifani. Auch die Flugbegleiter zeigten sich zu Zugeständnissen bereit.

    Vom 07.04.2008
  3. Air France-KLM steht auf und geht

    Alitalia-Übernahme abgebrochen «Das ist unannehmbar.» Jean-Cyril Spinetta stand vom Verhandlungstisch in Rom auf und ging. Nach wochenlangem Ringen um eine Übernahme der in den letzten Zügen liegenden Fluggesellschaft Alitalia schlug der Chef von Air France-KLM die Tür zu. Zuvor hatten die ebenso mächtigen wie kriegerisch gestimmten Gewerkschaften auch den jüngsten Kompromissvorschlägen des Kaufinteressenten Air France-KLM die kalte Schulter gezeigt. «Monsieur Spinetta», wie ihn römische Zeitungen nennen, und die Rettungspläne für die einst stolze Airline Italiens waren gescheitert - Opfer nicht zuletzt des italienischen Wahlkampfes. Der nationalen Alitalia droht so endgültig der Absturz.

    Vom 04.04.2008
  4. Gewerkschaften hoffen auf neuen Dialog mit Air France-KLM

    Neuer Alitalia-Präsident gewählt Angesichts der drohenden Pleite der maroden italienischen Airline Alitalia sind die Gewerkschaften nun doch zu Zugeständnissen und einem weiteren Dialog mit Air France-KLM bereit. Zum neuen Präsidenten der Airline wurde derweil Aristide Police (39) gewählt, ein Experte für öffentliches Recht und Professor an der römischen Universität Tor Vergata. Am Vorabend war Alitalia-Chef Maurizio Prato zurückgetreten, nachdem Air France-KLM die Übernahmeverhandlungen abgebrochen hatte.

    Vom 04.04.2008
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  6. Air France-KLM: Übernahmeverhandlungen mit Alitalia gescheitert

    Alitalia-Chef tritt zurück Die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM hat die Verhandlungen über die Übernahme der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia am Mittwochabend für gescheitert erklärt. "Die Bedingungen für eine Fortführung der Verhandlungen mit Alitalia seinen nicht mehr gegeben", hieß es in einer Erklärung des Unternehmens. Alitalia-Präsident Maurizio Prato trat am Mittwoch zurück, wie die Airline am Abend bekanntgab.

    Vom 03.04.2008
  7. Alitalia droht nach gescheiterten Übernahmegesprächen das Aus

    Gewerkschaften pokern zu hoch Der italienischen Fluggesellschaft Alitalia droht das Aus. Die Übernahmegespräche mit der angeschlagenen Airline seien gescheitert, teilte die französisch-niederländische Konkurrentin Air France-KLM am Mittwochabend mit. Die Gewerkschaften bei Alitalia hätten nach monatelangen Verhandlungen einen neuen Vorschlag unterbreitet, der "unvereinbar" mit den bislang formulierten Zielen sei. Der scheidende italienische Regierungschef Romano Prodi warf den Gewerkschaften einen "großen Fehler" vor. Alitalia-Chef Maurizio Prato trat umgehend zurück.

    Vom 03.04.2008
  8. Alitalia in Italien wegen Verkehrsrechten unter Beschuss

    Airlines erwägen rechtliche Schritte Mehrere italienische Fluggesellschaften gehen laut einem Pressebericht gegen eine Verkehrsrechte-Vereinbarung zwischen Alitalia und der staatlichen Luftfahrtbehörde vor. In der nicht veröffentlichten Vereinbarung würden Alitalia Start- und Landerechte zugeteilt, berichtet die "Financial Times" (Mittwoch) unter Berufung auf Regierungs- und Branchenkreise. Die Gesellschaften Air One, Blue Panorama, Eurofly, Air Italy und Neos prüften rechtliche Schritte dagegen. Sie wollten ebenfalls von den Rechten profitieren.

    Vom 02.04.2008
  9. Air France-KLM verhandelt weiter über Alitalia-Kauf

    Kein Ergebnis Air France-KLM hat am Montag erneut mit den italienischen Gewerkschaften über den Kauf der angeschlagenen Fluglinie Alitalia verhandelt. Jedoch lehnen die Arbeitnehmervertretungen bisher das neue Angebot der französisch- niederländischen Gruppe ab, das diese Alitalia am vergangenen Freitag unterbreitet hatte.

    Vom 31.03.2008
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  11. Air France-KLM hält an Plan für 2100 Entlassungen bei Alitalia fest

    Geplante Übernahme Rom - Die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM will bei einer Übernahme der kriselnden Fluggesellschaft Alitalia an der Entlassung von 2100 Mitarbeitern festhalten. Der Konzern ließ den Alitalia-Gewerkschaften in der Nacht zum Freitag aber eine Rahmenvereinbarung zukommen, der einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter der Airline vorsieht, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Von den 2100 Stellen sollen 1600 bei Alitalia selbst und 500 bei den Bodendiensten wegfallen. Wie Ansa weiter berichtete, lag dem Vorschlag ein Brief des Air-France-KLM-Chefs Jean-Cyril Spinetta bei, in dem er seine "strategische Vision" für die Zukunft der Alitalia vorstellte.

    Vom 28.03.2008
  12. Mediobanca dementiert Bericht zu Alitalia-Bieterkonsortium

    TURIN - Im Ringen um die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia hat die Investmentbank Mediobanca ein Interesse am Kauf von Alitalia-Anteilen dementiert. Das Unternehmen prüfe auch nicht die Bildung eines Konsortiums mit diesem Ziel, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Zuvor hatte die Zeitung "La Stampa" (Donnerstagausgabe) den italienischen Oppositionsführer Silvio Berlusconi mit der Aussage zitiert, dass Mediobanca, der Energiekonzern Eni, die Benetton- und Ligresti-Familien und andere an einem Konsortium für ein italienisches Gegengebot interessiert seien.

    Vom 27.03.2008
  13. Ringen «bis zum Äußersten» um Alitalia-Übernahme

    Neues Dokument Im Ringen um die Rettung der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia zieht der Kaufinteressent Air France-KLM Zugeständnisse in Erwägung. Nach einem neuen Spitzentreffen mit den italienischen Gewerkschaften kündigte Air-France-Chef Jean-Cyril Spinetta am Dienstagabend an, am kommenden Freitag ein neues Dokument vorlegen zu wollen. Dieses solle als Basis dienen, um neue Verhandlungen zu den einzelnen Themen der Kaufofferte aufzunehmen, sagte Spinetta. Das Dokument sei «solide, sehr präzise und sehr detailliert», fügte er hinzu. An der Mailänder Börse legte die Alitalia-Aktie bis zum Abend um 32,35 Prozent zu und notierte bei 0,45 Euro.

    Vom 25.03.2008
  14. Berlusconi ruft zu Gegenofferte für Alitalia auf

    Air France-KLM Angebot «inakzeptabel» Im Ringen die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia hat Italiens Oppositionsführer Silvio Berlusconi italienische Investoren zu einer Gegenofferte zu Air France-KLM aufgerufen. Das Gebot von Air France-KLM sei "inakzeptabel", sagte er der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" (Donnerstag).

    Vom 20.03.2008
  15. Nachrichten-Newsletter

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  16. Übernahme von Alitalia könnte an Gewerkschaften scheitern

    Erste Verhandlungen abgebrochen Die Übernahme der italienischen Fluggesellschaft Alitalia durch die französisch-niederländische Konkurrentin Air France-KLM könnte am Widerstand der Gewerkschaften scheitern. Eine erste Verhandlungsrunde zwischen dem Chef von Air France-KLM, Jean-Cyril Spinetta, und den Spitzen der Alitalia-Gewerkschaften wurde am Dienstagabend in Rom ergebnislos abgebrochen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldete.

    Vom 19.03.2008
  17. Rom stimmt Verkauf von Alitalia zu

    Air France-KLM beginnt Verhandlungen mit Gewerkschaften Die italienische Regierung hat dem Kaufangebot der französisch-niederländischen Fluggesellschaft Air France-KLM für die angeschlagene Alitalia zugestimmt. Das teilte Finanzminister Tommaso Padoa-Schioppa nach einer Sondersitzung des Kabinetts in Rom mit, auf der er seine Ministerkollegen über die Offerte unterrichtet hatte. Air France-KLM will nun bereits am nächsten Dienstag mit den Gewerkschaften verhandeln.

    Vom 18.03.2008
  18. Italiens Gewerkschaften gegen Alitalia-Kaufangebot

    Air France-KLM plant auch Stellenabbau Italienische Gewerkschaften haben sich gegen das Kaufangebot der größten europäischen Fluggesellschaft Air France-KLM für die angeschlagene Airline Alitalia gestellt. «Das ist eine bedingungslose Kapitulation», kritisierte Fabrizio Solari von der größten Gewerkschaft CGIL das Übernahmevorhaben am Montag in der römischen Tageszeitung «La Repubblica». Auch Fabio Berti von der Pilotengewerkschaft Anpac erklärte, «bereit zur Auseinandersetzung» zu sein. Nach dem französisch-niederländischen Angebot, das am Montag auch vom italienischen Finanzministerium geprüft wurde, sollen mindestens 1600 Stellen der Airline abgebaut werden.

    Vom 18.03.2008
  19. Alitalia-Verwaltungsrat billigt Übernahmeangebot von Air France-KLM

    Deutlich unter Börsenwert Der Verwaltungsrat der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia hat das sehr niedrige Übernahmeangebot von Air France-KLM einstimmig angenommen. Damit stimmte das Gremium auch den ausgesprochen harten Bedingungen der Offerte der französisch-niederländischen Airline zu, wie Alitalia am Sonntag mitteilte. Air France-KLM bewertet Alitalia-Aktien in seinem Angebot mit gerade einmal zehn Cent. Am Freitag war die italienische Gesellschaft noch für 53 Cent gehandelt worden. Deutliche Kritik an der Entscheidung übten Gewerkschaften. Sie müssen dem Angebot noch zustimmen, genauso die aktuelle und die künftige italienische Regierung.

    Vom 16.03.2008
  20. Air France-KLM legt Angebot für Alitalia vor

    Sitzung am Samstag Die Verhandlungen um den Verkauf der maroden italienischen Fluglinie Alitalia gehen in die entscheidende Phase: Die französisch-niederländische Gruppe Air France-KLM wollte noch am Freitag ein Angebot für die Übernahme abgeben, jedoch wurden zunächst keine Einzelheiten bekannt. Am Samstag will der Alitalia- Verwaltungsrat über die Offerte beraten, bevor Anfang der kommenden Woche die italienische Regierung das Angebot abwägen soll. Die Exklusivverhandlungen mit Air France-KLM waren vor rund drei Monaten aufgenommen worden.

    Vom 14.03.2008
  21. Auch Alitalia Ziel von EU-Ermittlungen

    Die italienische Fluglinie Alitalia ist laut einem Pressebericht wie die Lufthansa und Air France-KLM Ziel von Ermittlungen der EU-Wettbewerbshüter. Die Ermittler der EU-Kommission hätten sich im Zuge der Untersuchung angeblicher Wettbewerbsverstöße auf dem europäischen und japanischen Markt auch bei den Italienern gemeldet, berichtet die "Financial Times" (Donnerstag) unter Berufung auf Branchenkreise. Lufthansa und Air France-KLM hatten die Untersuchungen offiziell bestätigt.

    Vom 13.03.2008
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