Rundschau

Teure Lufthansa-Verspätungen und A350 für den Bund

01.02.2019 - 18:01 0 Kommentare

Ein Lufthansa-Manager beziffert den Schaden durch das Flugchaos 2018 und der Bund schafft neue Regierungs-Airbuss an. Unsere Übersicht mit allen Kurzmeldungen sowie der Presseschau des Tages.

Flugzeuge der Lufthansa. - © © dpa - Sven Hoppe

Flugzeuge der Lufthansa. © dpa /Sven Hoppe

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Kurzmeldungen des Tages

Die Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb haben die Lufthansa Group 2018 massiv finanziell belastet. Die Kosten dafür beliefen sich auf 500 Millionen Euro, erklärte Thorsten Lange, Head of Fuel Purchasing, laut der Agentur "Reuters" am Freitag auf einer Konferenz in Antwerpen.

© AirTeamImages.com, TT Lesen Sie auch: Mit diesen Programmen kämpfen Lufthansa-Airlines für mehr Pünktlichkeit

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat einen Auftrag am Flughafen Nashville im US-Bundestaat Tennessee übernommen. Laut Mitteilung verantwortet er dort jetzt das Management und die Weiterentwicklung sämtlicher Retail- und Gastronomieflächen. Die Tochter Fraport USA ist damit an fünf Standorten aktiv.

Bei Lufthansa Technik ist Georg Fanta jetzt Leiter des Bereichs Component Services. Er folgt auf Harald Gloy, der als Vorstand zu Lufthansa Cargo gewechselt ist. Neu besetzt wurde auch die Leitung des Bereichs Engines: Dort folgt Dietmar Focke auf Bernhard Krüger-Sprengel, der künftig das Technical Fleet Management der Lufthansa Gruppe verantwortet.

Georg Fanta und Dietmar Focke. Foto: © Lufthansa Technik

Am Frankfurter Flughafen hat der Zoll vier große Schnitzereien aus Elefantenstoßzähnen beschlagnahmt. Ein Reisender hatte sie zur Ausfuhr nach Vietnam angemeldet, konnte aber keine Ausfuhrgenehmigung vorweisen.

Das schreiben die Anderen

Nach zahlreichen Pannen wird die Flotte der Regierungsjets erneuert: Wie der "Spiegel" schreibt, soll schon 2020 einer von drei neuen A350 bereitstehen - allerdings womöglich vorerst ohne den gewohnten Luxus.

Der Mangel an Fluglotsen war einer Gründe für die schlechte Performance des Luftverkehrs 2018. Doch geändert hat sich nichts, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol warnt: Es gebe auch in diesem Jahr viel zu wenige Lotsen, dafür aber mehr Flugverkehr.

© Eurocontrol, Lesen Sie auch: "Wir müssen Flugsicherung im europäischen Netz denken" Interview mit DFS-Chef Klaus-Dieter Scheurle

Die Airlines der Lufthansa Group hatten wie viele andere 2018 massiv mit Flugstörungen zu kämpfen. Nun hat Lufthansa Systems, die IT-Tochter des Konzerns, eine Software entwickelt, mit der sich die Wahrscheinlichkeit von Verspätungen vorhersagen lässt, berichtet der "Wiesbadener Kurier".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de
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