Rundschau

Teure Neuseeland-Flüge und ein kleines Hotel in München

11.04.2019 - 17:45 0 Kommentare

Eine geforderte CO2-Steuer würde nicht nur Flugreisen dramatisch verteuern und in München eröffnet ein besonderes Hotel. Unsere tägliche Übersicht aller Kurzmeldungen sowie der Presseschau.

Boeing 787 der Air New Zealand - © © Air New Zealand -

Boeing 787 der Air New Zealand © Air New Zealand

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Benzin, Fleisch, iPhones, Flugreisen: Die von "Fridays for Future" geforderte CO2-Steuer von 180 Euro pro Tonne würde vieles verteuern. "Spiegel Online" hat nachgerechnet und nennt ein paar Beispiele, unter anderem für Flüge zwischen Deutschland und Neuseeland, die dann rund 2000 Euro teurer werden würden.

Das regionale Portal "Schwäbische.de" erzählt die Geschichte vom Allgäu Airport Memmingen, der das Tief überwand und wo die Zeichen mittlerweile auf Wachstum stehen - inklusive neuer Perspektiven.

Nach Ansicht von Carsten Spohr ist die FAA "die fortschrittlichste Agentur der Welt", zitiert der Business Insider die Reaktion des Lufthansa-Chefs auf die in die Kritik geratenen Vorgänge rund um die Zertifizierung der Boeing 737 Max. Allerdings würden ausländische Behörden die amerikanischen Zertifizierungen zukünftig sorgfältiger prüfen.

Dass manche den ins Jahr 2004 zurückreichenden Konflikt zwischen Airbus und Boeing um staatliche Subventionen als "Mutter aller Handelskriege" bezeichnen, stellt die "Süddeutsche Zeitung" fest und erklärt, worum es in dem Streit geht.

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Die Randnotizen des Tages

Der neue Airbus-Chef Guillaume Faury besetzt seinen alten Posten als Chef der Verkehrsflugzeugsparte nicht neu. Das geht aus der Zusammensetzung des neuen Executive Committees hervor, das Airbus jetzt veröffentlichte. Faury will Airbus schlanker und digitaler aufstellen als sein Vorgänger Tom Enders.

René Obermann soll derweil im kommenden Jahr Verwaltungsratsvorsitzender bei Airbus werden. Das kündigte der aktuelle Vorsitzende, der Franzose Denis Ranque, bei der Airbus-Hauptversammlung am Mittwoch an, berichtet die dpa. Obermann gehört bereits dem Board of Directors an.

Der Münchner Flughafen-Chef Michael Kerkloh eröffnet ein "Insektenhotel": Das Projekt wurde nach Flughafenangaben vom Volksbegehren "Rettet die Bienen" inspirierte und bietet Schutz für Bienen- und Wespenarten. Das erste Insektenhotel am Münchner Flughafens befindet sich im Besucherpark des Airports, vier weitere dieser Quartiere entstehen gerade. Foto: © Flughafen München GmbH

Der Flughafen Stuttgart kann eine geplante Kerosin-Pipeline wegen Widerständen beim Trassenbau nicht umsetzen. Das teilte der Flughafen mit. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, soll das Projekt neu geprüft werden. Die Versorgungssicherheit mit Kerosin bleibe gewährleistet. Das Kerosinlager am Flughafen wird nun weiter mit 7.500 Tanklastzügen pro Jahr beliefert.

Die Easa hat der Lufthansa Bombardier Aviation Services (LBAS) die Genehmigung erteilt, Line Maintenance Services an der Bombardier Global 7500 durchzuführen. Laut LBAS-Meldung darf das Unternehmen im Falle eines AOG die Maschinen auch weltweit reparieren.

Der Flughafen Zürich hat für März 2,4 Millionen Fluggäste begrüßt. Dies sind laut Mitteilung 1,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Flugbewegungen lag nahezu unverändert bei 22.071 Starts und Landungen. Im Frachtbereich verzeichnete der Airport 42.231 Tonnen (minus 4,5 Prozent).

Ein Bericht des Schweizer Bundesamts für Statistik schlüsselt detailliert die volkswirtschaftlichen Kosten auf, die verschiedene Verkehrssegmente verursachen. Der Straßenverkehr ist mit Abstand am teuersten. Am günstigsten schneidet der Luftverkehr ab, wie die "NZZ" auflistet.

Von: dk, dh, br
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