Terminal 3 am Airport Frankfurt wird ohne Horst Amann fertig gebaut

10.03.2017 - 17:05 0 Kommentare

Bau-Ingenieur Horst Amann verlässt das Projekt Terminal 3 am Frankfurter Flughafen - auf eigenen Wunsch, wie es vom Airport-Betreiber Fraport heißt. Wer seine Aufgaben übernimmt, steht schon fest.

Horst Amann - © © dpa - Alexander Riedel

Horst Amann © dpa /Alexander Riedel

Das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird künftig ohne Tiefbauchef Horst Amann weitergebaut. Der Bau-Ingenieur verlasse auf eigenen Wunsch die Fraport Ausbau Süd GmbH, teilte der Flughafenbetreiber Fraport jetzt mit. Seine Aufgaben übernimmt der bislang für den Hochbau zuständige Bau-Manager Wolfgang Lohde.

Das Terminal 3 soll im Jahr 2023 öffnen und in der ersten Ausbaustufe Raum für bis zu 14 Millionen Passagiere im Jahr schaffen. Der Kostenrahmen beträgt 2,5 bis drei Milliarden Euro.

Amann war mit Projekten wie der DB-Neubautrasse Frankfurt-Köln sowie der Frankfurter Landebahn Nordwest bekannt geworden. Ein Zwischenspiel als technischer Direktor am neuen Haupstadtflughafen BER endete 2014 mit einer Freistellung und anschließender Rückkehr nach Frankfurt.

© dpa, Fraport AG Lesen Sie auch: Das Terminal 3 in Frankfurt bekommt mehr Lounge-Flächen

Von: ch, dpa
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