Wer beim Treffen dabei ist und wer nicht

04.10.2018 - 15:00 0 Kommentare

Verkehrsminister Scheuer hat die Luftfahrtbranche zum Spitzentreffen geladen. airliners.de liegt die Teilnehmerliste vor. Diese sorgt für einige Verwunderung.

Teilnehmer des Gipfels (von oben links): Matthias von Randow, Michael Kerkloh, Thorsten Dirks, Andreas Scheuer, Michael Eggenschwiler, Stefan Schulte, Carsten Spohr und Thomas Schnalke. - © © Fotos: PR, Flughafen München, dpa (3), Eurowings, Lufthansa, airliners.de | Montage: airliners.de -

Teilnehmer des Gipfels (von oben links): Matthias von Randow, Michael Kerkloh, Thorsten Dirks, Andreas Scheuer, Michael Eggenschwiler, Stefan Schulte, Carsten Spohr und Thomas Schnalke. © Fotos: PR, Flughafen München, dpa (3), Eurowings, Lufthansa, airliners.de | Montage: airliners.de

Drei Stunden lang diskutieren Branchenvertreter am Freitag mit Politikern über die Probleme des Luftverkehrs. Es handelt sich dabei um ein hochrangiges Treffen, wie die Teilnahmeliste zeigt, die airliners.de vorliegt.

So nehmen neben Lufthansa-Chef Carsten Spohr sowie seinem Eurowings-Kollegen Thorsten Dirks auch Vertreter von Condor und Tuifly an dem "High-Level-Treffen" teil. Eingeladen haben Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Hamburgs Erster Bürgermeister, Peter Tschentscher (SPD). Doch auch weitere politische Vertreter nehmen an der Diskussion teil: Minister aus Bayern, Berlin, Hessen und NRW.

EU-Vertreter sowie Easyjet und Ryanair fehlen

Zuallerletzt sind natürlich auch der BDL und Vertreter der Flughäfen (Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg) bei dem Gipfel anwesend. Die angekündigte Anwesenheit von Vertretern der Europäischen Kommission lässt sich mit der Liste nicht verifizieren.

Auffällig ist, dass weder Easyjet noch Ryanair am Freitag vertreten sind. Über die Gründe ihrer Abwesenheit schweigen die Billigflieger auf Anfrage von airliners.de. Beide Low-Coster hatten im Juli kritisiert, dass sie wegen der Probleme der europäischen Flugsicherungen massenhaft Verbindungen streichen mussten. Sie legten damals Beschwerde bei der EU ein.

Gewerkschafter sind nicht eingeladen

Ebenfalls nicht auf der Teilnehmerliste des Spitzentreffens stehen Gewerkschaftsvertreter. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) kritisiert das scharf. Auch ein Anfang September übermitteltes Schreibung von GdF, Vereinigung Cockpit (VC), Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) und Trade Union European Maastricht (Tuem) an Scheuer blieb bislang unbeantwortet.

Lesen Sie auch: Das erwartet die Branche vom "Gipfel"

Erörtert werden am Freitag die sommerlichen Probleme in der Branche zwischen neun und zwölf Uhr am Vormittag im Hamburger Rathaus. Abschließend wollen sich die Teilnehmer auf ein gemeinsames Kommuniqué verständigen.

Von: cs
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Europa-Flaggen vor dem Berlaymont-Gebäude in Brüssel. Parteien zeigen zur Europawahl wenig Interesse an Luftfahrtbranche

    Kaum eine Branche ist so international wie die Luftfahrt. Gleichzeitig ist die Branche in viele EU-Regelwerke eingebunden, deren Fortentwicklung ein logisches Feld der Europapolitik ist. Ein Luftfahrt-Check der deutschen Parteiprogramme zur Europawahl 2019.

    Vom 25.04.2019
  • Reisende stehen am Haupteingang des Flughafen Schiphol in Amsterdam (Archivfoto). Amsterdam darf Airlines nicht zum Umzug zwingen

    Der Flughafen Amsterdam operiert am Limit. Damit KLM weiter wachsen kann, baut die Schiphol-Group einen Ausweichflughafen und will Fluggesellschaften zum Umzug bewegen. Das machen aber weder die Airlines noch die EU-Kommission mit.

    Vom 14.05.2019

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus