Artikel vom 15.09.2011 0
Do-Tec erhält Auftrag aus Angola
© Allgäu AIrport Memmingen
Zwei Dornier 328 vor einem Hangar der Do-Tec
Der am Flughafen Memmingen ansässige MRO-Anbieter Do-Tec hat einen Großauftrag aus Angola erhalten. So soll das Unternehmen vier Dornier 328 umrüsten, die vorher in Diensten der isländischen Fluggesellschaft Icejet standen. Drei der 32-sitzigen Jets werden danach im Auftrag der Angola Air Service im Linienflugverkehr vornehmlich im Auftrag von Mineralölfirmen und Goldminenbetreibern unterwegs sein, berichtet Rainald Schulte, verantwortlicher Betriebsleiter bei Do-Tec. Jet Nummer vier soll künftig als VIP-Flugzeug der angolanischen Regierung genutzt werden und erhält eine entsprechende Ausstattung.
Das Unternehmen Do-Tec, an dem neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Axel Huber auch der Freistaat Bayern über die Bayerische Beteiligungsgesellschaft Anteile hält, übernimmt die komplette Überholung und Umrüstung der vier Flugzeuge. „Pro Jet“, so Schulte, „fallen etwa 4.000 bis 6.000 Arbeitsstunden an.“ Das sichert dem noch jungen Unternehmen eine Vollbeschäftigung von sechs Monaten. Die Belegschaft soll von bisher zölf auf 24 Festangestellte verdoppelt werden. Hinzu kommen weitere sechs Teilzeitarbeitsplätze. Im nächsten Jahr sollen zwei Ausbildungsplätze für den Beruf des Fluggerätemechanikers entstehen.
Unternehmensgründer Axel Huber, der bereits viel Erfahrung in der Nachrüstung von Flugzeugen gesammelt und zahlreiche ADAC-Jets in fliegende Krankenhäuser umgebaut hat, hegt weitere Ausbaupläne. „Die nächsten Aufträge sind in Aussicht“, freut sich Betriebsleiter Schulte. Drei weitere Dornier-Jets, die einst unweit in Oberpfaffenhofen gebaut wurden, sollen für Angola in Ambulanz-Flugzeuge inklusive Intensivstation an Bord umgebaut werden.
Stand: 15.09.2011 - 12:41 PM Uhr
Quelle: airliners.de mit Flughafen Memmingen
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