Artikel vom 09.09.2011 0
IT-Lösung soll Gepäckverlust eindämmen
«Altéa Baggage Tracking»
© dpa /Marius Becker
Passagiere warten am Flughafen Düsseldorf vor einem Check-In-Schalter.
Amadeus und SITA ermöglichen mit der IT-Lösung „Altéa Baggage Tracking“ Flugpassagieren die Gepäckverfolgung in Echtzeit sowie weltweite Gepäckidentifikation. Gleichzeitig soll die Lösung die Kosten für fehlgeleitetes Gepäck senken, teilten die beiden Dienstleister mit.
„Altéa Baggage Tracking“ basiert auf der Integration der Gepäckkennzeichnungs-Technologie „SITA BagMessage“, in die Prozesse für Passagier- und Gepäckabfertigung von „Amadeus Altéa Departure Control“. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine einzige, integrierte Umgebung, die es Fluggesellschaften erlaubt, ihren Passagieren über verschiedene Kanäle Echtzeit-Statusmeldungen zum gegenwärtigen Aufenthaltsort ihres Gepäcks zu geben.
„Flughäfen sind die letzten weißen Flecken auf der Karte der ,Total Trip Experience‘“, sagt Julia Sattel, Vice President Airline IT bei Amadeus. „Wenn Fluggesellschaften diese Herausforderung bewältigen sollen, müssen sie sich um das Problem fehlgeleiteter Gepäckstücke kümmern – sie sind ein hartnäckiges Branchenproblem und eine großes Ärgernis für die Reisenden.“
Die erste Phase umfasst 54 Flughäfen auf der ganzen Welt, an denen das Modul „Customer Management“ von „Amadeus Altéa Departure Control“ in das Airport-Gepäcksystem integriert wird. Damit kann das Gepäck ab dem Check-in die ganze Reise über verfolgt werden. Die zweite Phase umfasst die Integration des Moduls „Flight Management“, um präzise Gepäckinformationen für die Beladung und die Gleichgewichtskontrolle der Flugzeuge zu übermitteln.
Durch die gemeinsame Datennutzung an den Flughäfen werden Fluggesellschaften mit Altéa Baggage Tracking nicht nur die Kundenprozesse verbessern, sondern auch Kosten sparen. Dem „7th Annual Baggage Report“ der SITA zufolge kamen im Jahr 2010 – trotz signifikanter Senkung der Fehlerquote über die vergangenen vier Jahre – immer noch 29,4 Millionen Gepäckstücke zu spät am Zielort an. Das bedeutete für die Airlines Kosten in Höhe von 2,94 Milliarden US-Dollar (2,07 Milliarden Euro).
Stand: 09.09.2011 - 11:40 AM Uhr
Quelle: Amadeus, SITA, airliners.de
Anzeigen
Meistgelesen
- 1 Air Berlin wagt den Billigst-Tarif Neue Tarifstruktur
- 2 A400M-Tests in Brandenburg beendet Testflüge verliefen «nicht nach Plan»
- 3 Lufthansa-A380 heißt «Berlin» Taufe in Tegel
Anzeige

Germania erweitert Vertriebswege
Gepäckmanagement weiter verbessert