Artikel vom 16.07.2009 0

Airbus erweitert Standort Stade

Der europäische Flugzeugbauer Airbus erweitert am Standort Stade die Kapazitäten zur Verarbeitung von Kohlefaserverbundstoffen (CFK). Ab 2013 wird man auch Bauteile für den neuen A350 in Stade herstellen.

CFK-Verarbeitung für den Flügel des A400M - © © EADS -

CFK-Verarbeitung für den Flügel des A400M

Airbus investiert mehr als eine halbe Milliarde Euro in sein Werk im niedersächsischen Stade. Derzeit würden für 120 Millionen Euro zwei neue Hallen gebaut, sagte Airbus-Manager Stefan Altenbach. Die größere Halle mit 45.000 Quadratmetern und einer Höhe von 28 Metern solle bis zur Jubiläumsfeier «50 Jahre Stader Standort» am 23. August fertig sein.

In dem neuen Gebäude beginnt Ende des Jahres die Produktion von Flugzeugteilen aus dem Kunststoff Kohlefaserverbundwerkstoff (CFK). Der Bau der zweiten, etwa 22.000 Quadratmeter großen Halle soll im kommenden Jahr beendet werden. Airbus investiert zudem rund 400 Millionen Euro in Maschinen.

Bisher werden in Stade etwa die Seitenleitwerke aller Airbus-Flugzeuge aus CFK gebaut. Von 2013 an sollen in der Hansestadt CFK-Bauteile für den neuen Flugzeugtyp A350 produziert werden. «Der A350 wird zu 53 Prozent aus CFK bestehen. Bislang beträgt der CFK-Anteil 25 Prozent», sagte Altenbach.

Die A350-Produktion werde die Rolle des Stader Werkes bei der CFK-Produktion und Technologie im EADS-Konzern und weltweit stärken.

Stand: 16.07.2009 - 1:42 PM Uhr

Quelle: airliners.de mit dpa

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